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06.10.2011

Renault steigert ab 2013 Produktion in Brasilien

Renault Händler sollen in Südamerika expandieren

Renault festigt seine Marktposition in Brasilien weiter: Ab 2013 steigert der französische Autohersteller in seinem Werk Curitiba die Fertigungskapazität um 100.000 Fahrzeuge auf 380.000 Einheiten pro Jahr.

 
Im Renault-Werk Curitiba  ©Renault Deutschland AG Im Renault-Werk Curitiba ©Renault Deutschland AG

Im ganzen wird Renault 200 Millionen Euro (500 Millionen Real) in das südamerikanische Land stecken und dabei 1.000 Arbeitsplätze schaffen. Ziel ist den Marktanteil der Renault Händler auf dem drittwichtigsten Absatzmarkt der Gruppe bis 2016 von fünf auf acht Prozent auszubauen. „2011 wird sich Brasilien zum zweitwichtigsten Markt von Renault entwickeln“, erklärte Carlos Ghosn, Präsident und Chief Executive Officer von Renault anlässlich eines Werksbesuchs in Brasilien. „Das Land ist ein wichtiger Pfeiler unserer internationalen Strategie. Wir werden mehr als ein Viertel unseres geplanten Absatzwachstums in Brasilien erzielen. Deshalb werden wir unsere Produktionskapazitäten entsprechend erhöhen.“

Renault setzt auf neue Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen

Die Renault Händler in Brasilien sollen mit denen in Russland und Indien den wichtigsten Wachstumsmärkten des langfristigen Unternehmens-Strategieplans „Renault 2016 – Drive the Change“ erschließen. Primär wird dazu in neue Anlagen und den Ausbau der Produktionsstraßen investiert. Gedacht ist ferner an ein neues Entwicklungszentrum. Bisher sind die Forschungseinrichtungen von Renault Technologies Amériques auf etliche Standorte in dem Industriekomplex verteilt. Zudem wird Renault do Brasil eine neue Ausbildungsstätte sowie eine neue Lagerlogistik errichten. Nachdem 2011 schon 1.000 Neueinstellungen stattfanden, werden bis 2015 weitere 1.000 neue Mitarbeiter zur Belegschaft hinzukommen.

Modelle der südamerikanischen Renault Händler

Renault besitzt im Ayrton Senna Industriezentrum in Curitiba drei Werke für die Produktion von Pkw, Nutzfahrzeugen und Motoren. Seit der Standortgründung 1997 hat Renault 1,7 Milliarden Euro nach Brasilien fließen lassen und heute 6.000 Mitarbeiter in Lohn und Brot. Neben dem Mégane Grandtour der zweiten Baureihe, den umgelabelten Modellen Dacia Logan, Sandero und Sandero Stepway verkaufen die Renault Händler ab Oktober auch den Duster, der ebenfalls in Curitiba vom Band läuft.

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