Spritpreise im April höher als im März

Benzinpreis zog stärker als Dieselpreis an

Der ADAC meldet gestiegene Spritpreise: Der Benzinpreis lag im April knapp vier Cent höher als im März; Dieselkraftstoff verteuerte sich nur geringfügig.

Spritpreise im April höher als im MärzDie Spritpreise im April ©ADAC e. V.

Autofahrer von Benziner-Pkw wurden im letzten Monat an der Tankstelle deutlich kräftiger zur Kasse gebeten als im März. Laut aktueller ADAC Auswertung der Spritpreise im April kostete ein Liter Super E10 im Monatsschnitt 1,530 Euro. Im März fiel der Benzinpreis für einen Liter E10 mit durchschnittlich 1,492 Euro noch um 3,8 Cent niedriger aus. Auch Diesel wurde im April teuer, mit 0,8 Cent fiel der Preisanstieg jedoch wesentlich gerongfügiger aus. Danach mussten die Dieselfahrer im Monatsdurchschnitt 1,377 Euro je Liter zahlen, im März lag der Dieselpreis noch bei 1,369 Euro.

Spritpreise zu Monatsanfang unten

Am niedrigsten waren die Spritpreise am Monatsanfang. Der günstigste Benzinpreis mochte von vielen für einen Scherz gehalten werden, war es aber nicht: Am 1. April erreichte mit einem Tagesdurchschnittspreis von 1,501 Euro das Monatstief. Der Dieselpreis kam einen Tag später mit 1,358 Euro auf seinen monatlichen Tiefpunkt. Teuerster E10-Tag war der 27. April mit 1,551 Euro je Liter, für Dieselfahrer war der 21. April mit 1,394 Euro am teuersten.

Wo ist der Benzinpreis am niedrigsten?

Aufgrund der gestiegenen Kraftstoffpreise rät der ADAC den Autofahrern, alle Möglichkeiten auszunutzen, um billiger tanken zu können. So empfiehlt es sich, die Preise vor dem Tanken zu vergleichen und konsequent die günstigste Tankstelle anzusteuern. Informationen über die niedrigsten Spritpreise in der Nähe sind online unter www.adac.de/tanken sowie über die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“ abrufbar.