VW Beetle Test vom Club

Der ADAC testet den neuen Beetle

Der flotte Käfer aus Wolfsburg geizt nicht mit Reizen, aber mit Platz – sonst hatte der ADAC am VW Beetle 1.6 TDI Design nicht allzu viel auszusetzen.

VW Beetle Test vom ClubADAC Testtelegramm zum VW Beetle 1.6 TDI ©ADAC

Der neue VW Beetle punktet durch Design und Wiedererkennungswert. Die Bedienung ist unkompliziert, die ergonomische Gestaltung des Cockpits macht das Fahren angenehm. Der 105 PS starke Turbodiesel reicht, um auch auf der Autobahn unbeschwert voran zu kommen. Allerdings gibt’s hinten nur wenig Raum, kritisierte der ADAC, die Hinterbänkler sitzen zusammengepfercht. Ferner verkleinerte den ohnehin kleinen Gepäckraum im Testwagen das Soundsystem noch weiter. Dass dem hinteren Autoteil weniger Relevanz zugeschrieben wird, erklärt auch, warum der Beetle keinen Heckscheibenwischer hat.

Sicherheitsmängel gibt’s im VW Beetle Test keine

Dennoch bietet der Beetle insgesamt eine gute Übersicht. Barrieren hinter dem Fahrzeug lassen sich dank der tief gezogenen Heckscheibe gut abschätzen. Bei der ADAC Rundumsichtmessung fuhr der flotte Käfer ein gutes bis befriedigendes Resultat ein. Die Standardausstattung vom VW Beetle umfasst ESP und Bremsassistent. Obgleich separate Kopfairbags fehlen, brillierte der Käfer-Nachfolger den ADAC Crashtests und erzielte 92 Prozent der möglichen Zähler beim Insassenschutz. Beim Euro NCAP Crashtest schnitt er mit fünf Sternen ebenfalls sehr gut ab.

Beim Verbrauch überzeugt der Beetle nicht völlig

Vom ADAC EcoTest bekommt der neue Beetle 2012 indes keine herausragende Umweltvisitenkarte. Denn: Mit einem ermittelten Durchschnittsverbrauch von 5,1 Litern Diesel auf 100 km und einem daraus abgeleiteten Kohlendioxidausstoß von 162 g/km erlangt der Beetle 1.6 TDI ein Ergebnis, das nur mäßig zufrieden stellt. Innerorts und auf der Autobahn beträgt der Spritkonsum je 5,4 l, außerorts sind es 4,1 l pro 100 km. Insgesamt bekommt dieses Auto nur drei von fünf möglichen Umweltsternen.