VW Motor setzt sich durch

VW TSI erhält gleich zwei „Engine of the Year“-Trophäen

Abermals verwies ein VW-Motor die Mitbewerbeer auf die Plätze. Der VW TSI heimste gleich zwei Auszeichnungen ein.

VW Motor setzt sich durchVW TSI - hier im Polo ©UnitedPictures

Bereits zum zehnten Mal konnte Volkswagen einen „Engine of the Year“- Award nach Wolfsburg bringen. In diesem Jahr trat der neue 1.4 TSI-Motor von Volkswagen an und errang sowohl den Sieg in der Klasse zwischen 1.0 bis 1.4 Litern als auch den Gesamttitel „International Engine of the Year“. Der VW-Motor zeichnet sich durch geringen Hubraum aus, der diesen nur oberflächlichen Makel gemäß der aktuellen Downsizing-Welle durch Aufladung und Benzindirekteinspritzung mehr als kompensiert.

VW TSI – doppelt lädt besser

Die Preise für die VW TSI-Technologie nahm Dr. Rüdiger Szengel in seiner Funktion als Leiter der Volkswagen Otto-Motoren-Entwicklung feierlich in Stuttgart entgegen. „Das Volkswagen Entwicklungsteam und ich sind sehr stolz, diesen international bedeutenden Award zum zweiten Mal nach 2009 in der Gesamtkategorie für den 1.4 Twincharger zu bekommen“, erklärte Dr. Rüdiger Szengel während der Preisverleihung. Das Besondere an diesem VW-Motor ist die Aufladung, die zunächst ein Kompressor übernimmt, während sich später ein Turbolader zuschaltet und somit das Turboloch umgeht.

Preisgekrönter VW Motor steckt in vielen Modellen

„Die Kombination aus Kompressor und Turboaufladung bietet eine hervorragende Basis für pures Fahrvergnügen bei gleichzeitig niedrigem Verbrauch. Und das bei einem relativ kleinen Hubraum von 1.4 Litern“, so Szengel weiter. Volkswagen darf sich mit dem Erhalt der Trophäe guten Gewissens als weltweit führend in der Aufladestrategie mit Direkteinspritzung bezeichnen. Der doppelt geladenene VW Motor deckt das Modellspektrum vom Polo bis zum Passat CC ab. Auch der neue VW Sharan wird ab sofort mit einem 1.4 TSI ausgeliefert und benötigt mit dem 110 kW / 150 PS starken Hightech-Treibwerk nur 7,2l/100 km.