Sei es ein flottes Ski-Wochenende oder längerer Winterurlaub – Autofahrer sollten nicht nur Schneeketten, Spaten, Türschloss-Enteiser und die obligatorischen Winterreifen dabei haben, sondern auch ihr Fahrzeug korrekt zu beladen.
Dachgepäckträger - Passendes Modell nutzen ©flickr / cogdogblog Der TÜV Rheinland hat einige Basis-Hinweise bekannt gegeben, um den Auto-Winter gut zu überstehen. Für den Winterurlaub auf eigener Achse ist es vonnöten, das Reisegepäck ausgeglichen im Kofferraum zu platzieren, damit das Kfz nicht einseitig überlastet wird. Schwere Gepäckstücke gehören zur Erhöhung der Kurvenstabilität dabei immer nach unten. Vans und Kombis sollten zum besseren Schutz für die Mitfahrer idealerweise nur bis zur Oberkante der Rücksitzlehne beladen werden. Ein Plus an Sicherheit bietet das Spannen eines Netzes über dem Gepäck.
Hat das Fahrzeug keinen integrierten Skisack, sind die Skier im Kofferraum, sofern sie dort hineinpassen, gut verstaut. Sind dem Auto Ski alternativ aufs Dach zu schnallen, treten bei starren Dachboxen mit dem GS-Emblem für geprüfte Sicherheit ebenfalls keine Probleme auf. Werden einfache Dachgepäckträger genutzt, so sind deren Gurte nach einigen Kilometern nachzuspannen. Das gleiche gilt für Snowboards oder Schlitten; erstere finden in speziellen Trägersystemen optimalen Halt.
Was das Autofahren im Winter erleichtert und angenehmer macht, sollte vor Fahrtantritt leicht zugänglich verstaut werden. Das betrifft nicht nur Snacks und Getränke, sondern genauso Warndreieck, Verbandskasten und die in Österreich und in Italien mitzuführende Warnweste. Der ideale Platz dafür ist unter dem Beifahrersitz, da die Gegenstände so nicht unter die Pedalerie gelangen können. Ferner ist es ratsam, auf längeren Strecken in den Winterurlaub eine Thermosflasche mit wärmendem Inhalt sowie ausreichend Decken an Bord zu haben, um beim Liegenblieben dem Auskühlen vorzubeugen.