Alfa Romeo Mito: Jagd auf den Mini

Neuer Kleinwagen wird ab Ende September ausgeliefert

Am 27. September kommt der momentan kleinste Alfa zu den deutschen Vertragshändlern 

Alfa Romeo Mito: Jagd auf den MiniSportlich kommt der Mito daher.

Mit dem Mito, der Name steht übrigens für die Konzernsitze Milano und Turin von Alfa und seinem Eigentümer Fiat ,  will der norditalienische Hersteller offensichtlich dem erfolgreichen Mini Konkurrenz machen. Denn nicht nur ist der Wagen mit 4,06 Metern noch etwas kleiner als der dreitürige Alfa 147 (4,22 m). Mit dem Mini verbindet ihn auch ein Hang zur Sportlichkeit. Schon beim Design erkennen viele Kommentatoren eine Verwandschaft zum Sportcoupé 8c Competizione. Um auch besonders sportliches Fahrverhalten bei gleichzeitiger Wahrung der Sicherheit zu ermöglichen, hat Alfa bei seinem Kleinwagen ein elektronisches Abstimmungsystem entwickelt. Das so genannte DNA-System stellt eine variable Einstellung von Motor, Getriebe, Lenkung und Fahrwerk in drei Programmen, „Dynamik“, „Normal“ und „All-Wheather“ zusammen. Beim Design ist Alfa sich treu geblieben. Die schnittige Form und der hervorstechende dreieckige Kühlergrill weisen Mito als typischen Vertreter seines Herstellers aus. Eine Neuheit jedoch gibt es: Der Mito ist das erste Alfa Romeo-Modell mit serienmäßigen LED-Rückleuchten. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h und einer Beschleunigung  auf 100 km/h in acht Sekunden ist der Mito nicht gerade ein Renn- sondern allenfalls ein Sportwagen. Beim Verkaufsstart im September wird zunächst nur ein 1,6-Liter-Turbodiesel mit 120 PS und ein 1,4-Liter-T-Jet-Benziner (155 PS) angeboten (alle Motoren sind Vierzylinder), darüber hinaus wird es auch eine Version mit 95 PS geben. Dafür ist der Wagen aber auch nicht gerade teuer. In der günstigsten Ausführung sind 14 700 Euro fällig, damit werden die Einstiegspreise des Mini oder auch des VW Golf unterschritten.