Dacia stellt auf dem Genfer Automobilsalon 2010 mit dem Duster sein erstes Fahrzeug mit Allradantrieb vor. Die Pressekonferenz findet am 2. März um 14.45 Uhr auf dem Dacia-Stand statt.
Dacia Duster ©Renault Deutschland AG Mit dem Dacia Duster lanciert die rumänische Renault-Tochter im Frühjahr 2010 ihr erstes SUV auf dem Automarkt. Das sechste Dacia-Auto im Portfolio kombiniert robuste Nehmerqualitäten mit dem markentypisch herausragenden Preis-/ Leistungsverhältnis. Dacia hält die eigenständige SUV-Alternative mit dennoch durchaus ansprechender Optik im Autohaus als Allradler und mit 4x2-Frontantrieb bereit. Der Nissan Qashqai spendet dem kleinen Geländewagen wesentliche Auto-Teile und sorgt damit für einen niedrigen Einstiegspreis.
Der Dacia Duster kommt mit einem Motorendreierlei: Es besteht aus dem Benzin-Aggregat 1.6 16V mit 110 PS und den beiden 1.5-Liter-Dacia-Diesel-Triebwerken dCi 85 und dCi 105 FAP. Sie mobilisieren 85 bzw. 105 PS; letzterer atmet zudem durch einen Rußpartikelfilter aus. Zudem sind alle drei Vierzylinder sparsam: So emittiert der Dacia Duster mit Frontantrieb in beiden Dieselvarianten weniger als 140 Gramm CO2 pro Kilometer und erhält daher das Umweltprädikat Dacia eco2. Bei den etwas schwereren Allrad-Modellen betragen die CO2-Emissionen der Renault-dCi-Kraftwerke jeweils 150 Gramm pro Kilometer und bleiben damit auf niedrigem Niveau.
Der Dacia Duster steht im Frühjahr 2010 in Europa, der Türkei und den Maghreb-Staaten Algerien und Marokko in den Showrooms der Autohändler. Ab Juni ist der neue Dacia-Pkw dann mit dem Label Renault in der Ukraine, in Ägypten sowie in mehreren Staaten im vorderen Orient und in Afrika erhältlich. Dass der Duster Dacia-typisch in Pitesti in Rumänien gebaut wird, ist nicht überraschend; dass das Dacia SUV ab 2011 auch im Werk Curitibia in Brasilien gefertigt und auf den südamerikanischen Märkten angeboten wird schon eher. Zu einem späteren Zeitpunkt läuft die Produktion in Russland für die osteuropäischen Dacia-Kunden an.