Daihatsu im Fahrbericht: Terios 4×4

Daihatsu Terios Test 4WD Top S

Daihatsu beantwortete unsere Anfrage nach einem Testwagen spontan und sehr kurzfristig, sodass wir uns an dieser Stelle freuen, Ihnen einen Fahrbericht zum Daihatsu Terios präsentieren zu können.

Daihatsu im Fahrbericht: Terios 4×4Daihatsu Terios auf der Piste ©Arild Eichbaum

In unserem Daihatsu Terios Test brillierte das Spitzenmodell 4WD Top S. Das bedeutet, der 410 cm lange Mini-Geländewagen kommt mit dem permanenten Daihatsu 4×4-Antrieb, 16-Zoll-Felgen aus Leichtmetall mit Reifen der Größe 235/60 sowie farblich abgesetzten Kotflügel- und Schwellerverbreiterungen. Der 105 PS starke 1,5-Liter-DVVT-Benziner ging kernig zur Sache, das knackig zu schaltende manuelle Fünfganggetriebe sorgte für Schaltfreude, ließ im gleichen Zug aber einen sechsten Gang missen: Bei 120 km/h lagen bereits 4000 Touren an. Der Verbrauch des markanten Daihatsu pendelte sich bei rund acht Litern auf 100 km ein.

Terios alles andere als ein SUV

Damit ist der Daihatsu Terios 4WD Top S kein Sparwunder, doch andererseits lief die wirkungsvolle Klimaautomatik meist mit, und der 380 Liter fassende Kofferraum war bis zum Anschlag gefüllt. Besondere Freude machte der Allrad-Flitzer auf unbefestigten Wegen aller Art, auf denen er mit seiner hinteren Starrachse nicht nur angesichts des geringen Gewichts von 1235 kg Unebenheiten überraschend gut wegsteckte, sondern auch reichlich unaufhaltsam und voller Vorwärtsdrang war. Schon klar, dass Daihatsu seine kleine Bergziege mit den kurzen Überhängen nicht als SUV vermarktet – das wäre böswillige Untertreibung.

Daihatsu Terios ist nicht zu unterschätzen

Denn der Daihatsu Terios 4WD Top S ist zwar mit bequemen Sitzen und Komfortfeatures wie Sitzheizung vorn oder AUX-Anschluss für MP3-Player versehen, zeigt sich ansonsten aber keinesfalls verweichlicht. Mit seinem für schnelle Straßenkurven subjektiv zu weichen Fahrwerk machte der Terios auch fünftgradigen Buckelpisten im Ammerländer Hinterland klar, dass mit ihm nicht zu spaßen ist. Höhergelegte Pseudogeländewagen mit Frontantrieb und mattschwarzem Plastik für wilde Optik hätten sich da längst zerlegt. Auch matschige Waldwege zwangen den kleinen Japaner nicht zur Kapitulation.

Klasse: Außer Ledersitze alles im Daihatsu an Bord

Bei der Anschaffung muss sich auch niemand zerlegen: Für schlanke 22.990 Euro bietet Daihatsu einen gut ausgestatteten Geländewagen an, nicht bloß ein schlaffes SUV. Lederlenkrad und -schaltknauf, ISOFIX-Kindersitzbefestigungen sowie beheizbare Außenspiegel machen den Deal perfekt wie auch das im Topmodell Top S umfangreiche Sicherheitspaket mit Stabilitäts- wie Traktionskontrolle, ABS samt elektronischer Bremskraftverteilung sowie mit Fahrer- und Beifahrerairbags. Außerdem sind Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, Kopfairbags vorn und hinten sowie Nebelscheinwerfer mit an Bord. Hut ab und auf zum Daihatsu Händler!