Der neue Nissan GT-R Nismo

GT-R-Tuning aus eigenem Hause

Gutes kann noch schneller werden – unter dieser Devise hat die Nissan Tuning-Anteilung sich dem GT-R gewidmet. Der Nissan GT-R Nismo ist im Japan ab Ende Februar 2014 erhältlich; der Markstart in den USA und Europa folgt im weiteren Verlauf des Jahres.

Der neue Nissan GT-R NismoDer neue Nissan GT-R Nismo ©NISSAN CENTER EUROPE GmbH

Der neue Nissan GT-R Nismo setzt primär mit dem Motorsport entlehnten Innovationen der in punkto Leistung, Geschwindigkeit und Handling neue Maßstäbe. Der 3,8-l-Biturbo-V6-Bi-Turbo legte gegenüber dem „zivilen“ GT-R um 50 auf 600 PS zu. Zugleich kletterte das das maximale Drehmoment von 632 auf 652 Nm. Die beim Nissan GT-R Tuning erzielte Mehrleistung ist vor allem den sonst den GT3-Rennversionen vorbehaltenen Turboladern mit größerem Durchmesser zu verdanken. Zugleich sorgen eine für jeden Zylinder einzeln erfolgende Zündzeitpunkt-Kontrolle und eine leistungsstärkere Benzinpumpe für eine besonders effiziente Verbrennung.

Fahrwerk vom Nissan GT-R Nismo gründlich modifiziert

Die eigens auf den GT-R Nismo abgestimmten Bilstein DampTronic-Dämpfer und die vorn wie hinten montierten Federn sorgen für außerordentlich hohe Grip-Level und progressive Handlingeigenschaften im Grenzbereich. Per Knopfruck lassen sich drei Fahrmodi anwählen: Comfort, Normal und R – für die Rennstrecke. Exklusive Nismo Pneus von Dunlop in 255/40 ZRF20 vorn und 285/35 ZRF20 stellen beim neuen Nissan GT-R Nismo den Kontakt zum Asphalt her. Spezielle, an der vorderen Doppelquerlenker-Aufhängung installierte Streben vergrößern den Radnachlauf. Dies ergibt eine bessere Radstellung bei Fahrten mit hoher Querbeschleunigung und generell mehr Stabilität bei Kurven- wie Geradeausfahrt. Außerdem steigern hochfeste Bolzen die Steifigkeit im Umfeld der Radnaben-Befestigungen.

Feinschliff für den GT-R Nismo

Um die Rollneigung der Nissan Coupé-Karosserie bei flotter Kurvenfahrt und abrupten Richtungswechseln zu verringern, sitzt an der Hinterachse ein 17,3 Millimeter dicker und hohl gebohrter Querstabilisator. Insgesamt senken der modifizierte Frontstoßfänger, eine Unterbodenverkleidung im Motorbereich und ein Carbon-Heckspoiler im ersten Schritt den Masseschwerpunkt vom Nissan Sportwagen. Parallel erzeugen die Änderungen bei Tempo 300 gegenüber dem regulären 2014er GT-R zusätzlich 100 Kilogramm Abtrieb. Das Aerodynamik-Kit ist so ausgelegt, dass das Plus an „downforce” jederzeit gleichmäßig zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt wird. Trotz eines breiteren Front- und eines längeren, aber eingezogenen Heckstoßfängers gleicht der cW-Wert mit 0,26 dem vom Serien GT-R.