EuroCarBody Award 2009

Mercedes E-Klasse fährt weitere Lorbeeren ein

Gut 400 internationale Automobilexperten erklärten die neue Mercedes E-Klasse anlässlich der Karosserie-Benchmark-Konferenz EuroCarBody, die von Automotive Circle International ausgetragen wird, Ende Oktober in Bad Nauheim als beste Autokarosserie. Der Erfolg basiert auf der Rohbaukarosserie.

EuroCarBody Award 2009Mercedes E-Klasse fährt abermals vorneweg ©Mercedes Benz

Die alte E-Klasse konnte 2002 diesen Sieg für sich verzeichnen, 2005 kam die damals neue Mercedes S-Klasse in den Genuss. Dem Leiter vom Mercedes-Benz Werk Sindelfingen, Dr. Eberhard Haller, und Michael Kelz, Leiter Entwicklung Rohbau, wurde jüngst im Mercedes-Benz Technology Center der erste Preis des EuroCarBody Award 2009 überreicht. Franziska Moennig, Head of Presidium und Editor-in-Chief von Automotive Circle International, zeichnete die beiden stellvertretend aus. Dr. Eberhard Haller: „Wir haben mit unserer neuen E-Klasse erneut bewiesen, dass Spitzentechnologie aus Sindelfingen kommt. Dabei gab nicht eine einzelne Innovation den Ausschlag, sondern das stimmige Gesamtkonzept.“

Aktive Motorhaube der E-Klasse sammelt Punkte

Die E-Klasse überzeugte Autoexperten aus den Fachbereichen Karosserieentwicklung, Prozessplanung- und Fertigung, die Serienkarosserien unterschiedlicher Hersteller anhand von 23 Kriterien beurteilen. So lobte die Jury etwa im Bewertungsblock „Kundennutzen“ unter anderem das vorbildliche Sicherheitskonzept und Komfortniveau sowie die herausragende Aerodynamik. Bei der Entwicklung der E-Klasse Karosserie lag der Fokus stets auf dem Kundennutzen. Die aktive Motorhaube ist nur ein Beispiel von vielen: Sie verringert das Verletzungsrisiko von Fußgängern und bringt E-Klasse-Besitzern einen weiteren großen Vorteil, da sie reversibel konstruiert ist. Wurde sie zum Beispiel bei einem Parkrempler ausgelöst, können Mercedes-Fahrer die Motorhaube selbst in den Ausgangszustand zurückstellen und das System so reaktivieren – und weiterfahren.

Karosseriebau der E-Klasse mit RobScan

Die Mercedes E-Klasse Produktion im Werk Sindelfingen entschied ferner durch Fertigungs- und Qualitätssicherungsverfahren die Kategorie „innovative Prozess-, Produktions- und Fabrikkonzepte“ für sich. Zu den normalen Qualitätssicherungsmaßnahmen werden alle Prozesse des Fügeverfahrens – des dauerhaften Verbindens von Bauteilen – überwacht, um die Qualität in jedem einzelnen Fertigungsschritt zu garantieren. So wird etwa die neue robotergeführte Laserschweißtechnologie RobScan durchgängig kontrolliert und erreicht so eine äußerst hohe Prozessgeschwindigkeit bei optimaler Qualität der Schweißnähte. Beim Karosseriebau der E-Klasse kommt RobScan primär in den Bereichen Türen, Seitenwand und Heckmittelstück zum Einsatz.
Insgesamt führten die traditionellen Mercedes Attribute Qualität, Sicherheit und Komfort zum Sieg.