Im hochmodernen Ford-Werk Wayne (Michigan Assembly Plant) im US-Bundesstaat Michigan fiel jüngst der Startschuss zur Produktion vom rein batterieelektrischen Ford Focus Electric.
Ford Focus Electric ©Ford Media Der Ford Focus Electric stellt ein Resultat nach 20 Jahren Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität und 500 angemeldeten Patenten für Elektro- und Hybrid-Technologien dar: So kommt der Ford Focus 2011 als erstes serienmäßiges Elektroauto in den USA auf den Markt. Der Deutschlandstart dieses Null-Emissions-Fahrzeugs soll Ende 2012 stattfinden. Alle für Europa und damit auch für Deutschland gedachten Exemplare werden im Ford-Werk Saarlouis hergestellt. Die Montage der europäischen Ford Focus Elektroversion läuft dort voraussichtlich im Sommer 2012 an.
Das Energiereservoir des Ford Focus Electric ist ein 23 kWh-Lithium-Ionen-Akku. Das Ford Elektroauto mit fünf Sitzen kommt wenn nötig auf ein Spitzentempo von 135 km/h, die Reichweite liegt bei maximal 160 Kilometern und erfüllt damit komplett die täglichen Fahrgewohnheiten normaler Nutzer. Die Batteriemodule lassen sich über das beigefügte Ladekabel an allen haushaltsüblichen Steckdosen „betanken“. Mithilfe von innovativen Technologien dauert das Aufladen nur etwa sechs Stunden, was die Alltagstauglichkeit des elektrischen Ford Focus deutlich steigert.
Mit dem neuen Ford Focus Electric bewegt sich der Dearborner Automobilhersteller dem selbst gesteckten Ziel zu, bis zum Jahr 2020 den durchschnittlichen CO2-Ausstoß seiner neuen Fahrzeuge in Europa und den USA im Vergleich zum Modelljahr 2006 um 30 Prozent zu reduzieren. Weil aber kein Universalweg zur Nachhaltigkeit existiert, entwickelt Ford weltweit zahlreiche Lösungen, um die Umwelt anhaltend und spürbar zu entlasten. Einer der Schwerpunkte der Ford-Produktplanung liegt dabei in den nächsten Jahren auf batterieelektrischen wie dem neuen Ford Focus sowie von Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Autos.