Ford Galaxy – das Familienauto

Nachfolger vom Galaxy-Sharan-Projekt eigenständig

Der aktuelle Ford Galaxy gibt sich sehr kantig, ganz im Gegensatz zum runden VW Sharan, der komplett bei Volkswagen entwickelt wurde. Konzeptionell bleiben Köln und Wolfsburg aber nah beeinandern.

Ford Galaxy – das FamilienautoFord Galaxy ©Fordmedia

Der Ford Galaxy im scharf gezeichneten Kinetic Design legte in der zweiten, eigenständigen Baureihe ab 2006 einem Zentimeter Radstand, aber rund 19 cm Außenlänge zu; das Gewicht sank um etwa 30 kg ab. Nicht viel, doch machte der Galaxy damit eine zu heutiger Zeit seltene wie rühmliche Ausnahme. Auch der 145 PS starke Galaxy Zetec Flexifuel 2.0 Motor, der neben Benzin auch Bioethanol verträgt, belegt den Anspruch, ein möglichst umweltfreundliches Auto zu entwickeln.

Galaxy TDCI anstelle von VW TDI

Wer im heutigen Galaxy Ford-Sechszylinder sucht, bleibt ergebnislos – der bis zu 204 PS starke V6 entstammte VW und sit nicht mehr erhältlich. Wer also momentan einen kräftigen Tuning-Galaxy aufbauen will, muss die verfügbaren Reihen-Vierzylinder unter Druck setzen. Ohnehin war der typischen Familienauto-Käufer eher von sparsamen Benzinern oder kräftigen Dieseln angetan. Anstelle der früheren VW-TDI-Motoren, die neben dem Ford Golf und Co. antrieben, sind die heutigen Galaxy TDCI-Modelle aber mit den hauseigenen Duratorq-Aggregaten versehen, die bis zu 175 PS leisten.

Galaxy Ghia stellt das Topmodell dar

Der Galaxy Ghia stellt wie gewöhnlich das Spitzenmodell dar; doch auch die Trend-Ausstattung wirft kaum Wünsche auf. Optional trägt der Minivan ein großes Panoramadach aus Glas mit durchgehendem Mittelsteg, der neben Stabilität auch einige Ablagen mitbringt. Mit der dritten Sitzreihe, die vollständig im Boden versenkt werden kann, sind bis zu Insassen möglich. Es handelt sich dabei ausschließlich um Einzelsitze mit Dreipunktgurt. Damit erlaubt der Ford Galaxy auch auf Langstrecken komfortables Reisen.