Ford Händler beliefern zahlreiche gehandicappte Kunden

Ford Modelle bei Menschen mit Mobilitätseinschränkungen beliebt

Die deutschen Ford Händler haben in diesem Jahr mehr als 5.000 Fahrzeuge an Menschen mit Mobilitätseinschränkungen verkauft. Das stellt ein Wachstum von über 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr dar.

Ford Händler beliefern zahlreiche gehandicappte KundenFord Kuga ©Arild Eichbaum

Dabei erfreut sich der Ford Kuga mit fast 33 Prozent der größten Beliebtheit, dicht gefolgt vom neuen Ford B-MAX mit 26,5 Prozent. Die weiteren Plätzen belegen der Ford Fiesta mit 14 Prozent und der Ford C-MAX mit 11 Prozent. Die übrigen Ford Modelle kamen auf einen Anteil von insgesamt 17 Prozent. Gleich die neun Fahrzeuge – Ford B-MAX, C-MAX, Grand C-MAX, Kuga, S-MAX, Galaxy, Tourneo Connect, Tourneo Custom und Transit Kombi – warten mit erhöhter Sitzposition auf. Hinzu kommen diverse hilfreiche Fahrerassistenten wie Park-Pilot, Active City Stop, Rückfahrkamera oder Automatik-Getriebe bei nahezu allen Modellen bis hin zu cleveren Optionen wie die seit Jahrzehnten bei Ford erhältliche beheizbare Windschutzscheibe.

Satte Rabatte für alle Ford Modelle

Auch der generöse Preisnachlass von 20 Prozent dürfte Grund für die Polularität der Ford Modelle sein. Die Ford Händler haben vom Kölner Automobilhersteller die Empfehlung erhalten, allen Inhabern von Schwerbehindertenausweisen mit einem Behinderungsgrad ab 50 Prozent beim Neuwagenkauf  zur Gewährung dieses Rabattes. Dieser Nachlass gilt sowohl von Selbst- als auch für Passivfahrer, solange das Fahrzeug auf die im Behindertenausweis genannte Person zugelassen wird. Die zweijährige Herstellergarantie auf das Basisauto bei einer behindertengerechten Umrüstung erlischt nicht, wenn der Umrüsthersteller das Fahrzeug gemäß der vorgegebenen Spezifikation umgebaut hat. Garantie und die TÜV-Abnahme für die von ihm vorgenommenen Modifikationen obliegen wiederum dem Umrüster.

Der Ford Händler kümmert sich um alles weitere

Nachdem einer der deutschlandweit 800 Ford Händler das Basisfahrzeug bestellt und dessen Transport zum Umrüstbetrieb organisiert hat, werden dort die Modifikationen durchgeführt, wobei von einfachen Umbauten wie der Installation Einbau von Fahr- und Bedienhilfen, über Einstiegshilfen, Rollstuhlverladesystem bis hin zu komplizierten Totalumbauten fast alles möglich ist. Zur Feststellung der nötigen Umbaumaßnahmen baut der Ford Händler für den Kunden den Kontakt zu einem Umrüster auf oder berät ihn gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Umbauherstellers. Das behindertengerecht umgebaute Fahrzeug wird an den Ford Händler zur Auslieferung an den Kunden überstellt. Der Kunde bekommt eine Rechnung vom Ford Autohaus für den Wagen und eine weitere direkt vom Umrüster für die Umbaumaßnahmen.