Honda Jazz aus Europa für Europa

Wirtschaftskrise zeigt positive Auswirkungen

Im englischen Werk in Swindon hat der erste Honda Jazz das Band verlassen. Der fünftürige Kleinstwagen stellt eines der erfolgreichsten Fahrzeuge des japanischen Produzenten dar.

Honda Jazz aus Europa für EuropaHonda Jazz ©flickr / blue_quartz

Allein auf dem europäischen Automarkt werden gut 70.000 Autos pro Jahr abgesetzt. Aufgrund der Politik der marktnahen Produktion forcierte Honda den Umzug der Fertigungsstraße für den Bau des Kleinwagens von Japan nach England. Bis zum Ende des Jahres sollen nach Planung bereits 20.000 Honda Jazz in Swindon gefertigt worden sein, davon 75 Prozent für den britischen Markt. Die restlichen 25 Prozent werden sowohl auf dem kontinentalen Europa als auch im Export nach Südafrika an den Kunden gebracht.

Honda Civic und Honda Jazz als Familienautos gefragt

Den Jazz eingerechent, laufen in Swindon dieses Jahr insgesamt 100.600 Honda-Fahrzeuge vom Band. Die Kapazität des Werks liegt aber bei weitem höher und noch lange an der Auslastungsgrenze. Ausgehend von der Tatsache, dass die Nachfrage nach kleinen und sparsamen Familienautos wie dem Honda Civic oder eben dem Honda Jazz weiterhin keinerlei Anstalten macht zu stagnieren oder gar abzufallen, prognostiziert Honda für seine Europa-Werke auch für das kommende Jahr ansteigende Produktionszahlen.

Honda profitiert von Wirtschaftskrise

„Im gegenwärtigen Wirtschaftsklima sehen wir in unserer dritten Modellreihe, dem Jazz, eine wunderbare Chance und sind extrem stolz darauf,” gibt David Hodgetts als Leiter des Honda-Werks in Swindon unumwunden zu und führt seine Freude aus: „Der Jazz ist bei den Kunden unglaublich beliebt und hat für seine Zuverlässigkeit jede Menge Auszeichnungen bekommen. Die Verlegung der Produktion in unser Werk ist für uns ein großer Vertrauensbeweis und Anerkennung des hohen Qualitätsstandards, den wir hier erreicht haben.“