Infiniti EX 30d und FX 30 d

Crossover SUV nun mit Dieselmotor erhältlich

Nach 20 Jahren auf dem Automarkt bringt Infiniti jetzt seinen ersten Selbstzünder, einem Dreiliter-V6 mit Direkteinspritzung, dessen Drehmoment von maximal 550 Newtonmetern sich selbstbewusst der Konkurrenz von BMW, Audi und Mercedes stellt.

Infiniti EX 30d und FX 30 dInfiniti FX nun auch als Diesel erhältlich ©flickr / The Cryobor

Im SUV Infiniti EX 30d und im größeren Infiniti FX 30 d wird der neue Diesel mit der kultivierten Leistungsentfaltung eines V6-Benziners sein Debüt geben. Später wird das neue Triebwerk in der Oberklasse-Limousine M als M 30d angeboten. Neben den selbstzündenden Crossover-Modellen  präsentiert die Luxus-Abteilung vom japanischen Automobilhersteller Nissan ihre ambitionierte Hochleistungslimousine Infiniti M sowie die aufgewerteten Infiniti G-Line-Modelle vom 4. bis 14. März auf dem Genfer Autosalon 2010. Weiterhin wird am Lac Leman erstmals ein neues Serienmodell vorgestellt. Die neuen Diesel-Motoren sollen der Marke, die vorher primär in den USA ihrer Absätze machte, in Europa zu einem kontinuierlichen Wachstum verhelfen, was sich vorher angesichts einer reinen Ottomotorenpalette als problematisch gestaltet hätte.

Turbodiesel für Premium-SUV zwingend erforderlich

Für die Infiniti-Crossover stellten die Marktanalytiker also fest, dass ein kräftiger Selbstzünder, der im Premium-SUV-Segment das Gros der Verkäufe darstellt, dazu notwendig sei. Dass sich die Allianz von Renault/Nissan zu einer Eigenentwicklung entschloss anstatt Diesel-Fremdtriebwerke einzukaufen, erklärt Jim Wright, Vice President von Infiniti Europe, mit den hohen Anforderungen der Marke, die keines „der aktuell verfügbaren Triebwerke“ erfüllen konnte: „Wir bestanden auf einem Motor, der seine Leistung nicht nur sehr kraftvoll, sondern auch überaus geschmeidig abgibt.“
Das Ergebnis stellt ein Turbodiesel mit 175 kW/238 PS und einem maximalen Drehmoment von 550 Nm dar, gepaart mit einer Siebenstufen-Automatik.

Infiniti EX30d und Infiniti FX30d verbrauchen maximal 9 l Diesel

Der Infiniti EX30d beschleunigt damit in 7,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Der höher positionierte Infiniti FX30d benötigt für den Standardsprint vier Zehntel mehr Zeit. Die Verbräuche beluafen sich auf 8,4 Liter/100 km (CO2: 224 g/km) im EX 30d und auf 9,0 Liter/100 km (CO2: 240 g/km) im FX 30d.
Aktuell hat Infiniti in Europa fünf Modellreihen – G Limousine, Coupé und Cabrio sowie den Crossover EX und FX – im Portfolio. Außerdem wird die M-Line in diesem Jahr das Angebot ergänzen – ebenfalls als Benziner und Diesel. Seit Marktstart vor einem Jahr konnten die Infiniti-Autohändler auf 15 Märkten gut 2.000 Fahrzeuge absetzen.