Klein und teuer: der Aston Martin Cygnet

Aston Martin motzt den Toyota iQ auf

Wenn Ihnen Kleinwagen schon zu teuer sind, dann dürfte Sie dieser auf der IAA 2011 präsentierte Kleinstwagen so richtig in Rage bringen: Für das Basismodell des Cygnet verlangt Aston Martin 37.995 Euro.

Klein und teuer: der Aston Martin CygnetAston Martin Cygnet ©UnitedPictures

Der Aston Martin Cygnet kommt zum Marktstart in der Sondereditionen White und Black mit speziellen Metallic-Lacken und besonders edlem Interieur in den Handel. Die Ausstattung der beiden Sondermodelle verfügt zum Beispiel über ein eigens auf den Cygnet abgestimmtes, fünfteiliges Kofferset einschließlich abnehmbarer Türtaschen. Zu welchen Preisen die beiden Sondereditionen Cygnet Launch Edition White und Black angeboten werden sollen, hielt Aston Martin noch unter Verschluss; unter der Hand ist von knapp unter 40.000 Euro die Rede.

Oho: ein Aston Martin mit nur 98 PS

Wem der Aston Martin One-77 zu teuer ist und der Aston Martin DB9 in der Stadt zu viel verbraucht, ist mit dem Cygnet bestens bedient. Er stellt keine Eigenentwicklung der britischen Sportwagen-Marke, sondern einen umgelabelten und aufgerüschten Toyota iQ dar. Der Kleinstwagen soll zeigen, was Luxus-Minis so auszeichnet – eben auch preislich. Den ersten Fronttriebler der Bruten befeuert ausschließlich der aus dem iQ übernommene 1,33 Liter-Benziner mit 98 PS. Serienmäßig erfolgt die Kraftübertragung mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung. Auf Wunsch verbaut bietet Aston Martin das stufenlose VVT-Getriebe.

Aston Martin Cygnet senkt den Flottenverbrauch gewaltig

Mit dem Cygnet möchte Aston Martin seinen Kunden einen uneingeschränkt stadttauglichen, Flitzer für urbane Mobilitätsanforderungen anbieten. Dabei soll der verbrauchsgünstige Kleinstwagen nicht weniger edel und kompromisslos als V8 Vantage, DBS und Rapide  auftreten. Daher sind für den Aston Martin Cygnet gleichermaßen Lacktöne und elegante Materialien für das Interieur erhältlich wie für die vollblütigen Sportwagen des Hauses. Ferner wird das Toyota iQ-Derivat die Briten unterstützen, den Flottenverbrauch zu senken.