Markenpokal für Tuning Fiat 500 wird überarbeitet

Trofeo Abarth 500 wird 2010 um Rallye-Kategorie ausgebaut

Der Markenpokal Trofeo Abarth 500 findet in der Saison 2010 auch auf Schotter statt. Dort dürfen die Teilnehmer nach WRC-Vorbild die Grenzen ihrer 180 PS starken, nach R3T-Spezifikationen aufgebauten Abarth 500 Assetto Corse ausloten.

Markenpokal für Tuning Fiat 500 wird überarbeitetAbarth 500 Assetto Corse ©Fiat Group Automobiles Germany AG

Die zu Beginn des Jahres 2009 auf der Rennstrecke gestartete Trofeo Abarth 500 wird in der nächsten Saison ausgebaut. Ab 2010 wird zusätzlich zum nationalen italienischen Wettstreit und der kontinental ausgetragenen Trofeo Abarth 500 Europe eine Rallye-Kategorie eingeführt. Damit messen sich die Teilnehmer des Markenpokals mit ihren 132 kW (180 PS) starken Abarth 500 Assetto Corse auch abseits asphaltierter Wege mit der Stoppuhr.

Abarth 500 Assetto Corse im Rallye-Einsatz

Nicht nur auf der Rundstrecke, sondern auch auf den Rallyepisten sind alle Fahrzeuge der Trofeo Abarth 500 im technischen Ausbau größtenteils identisch, um eine maximale Chancengleichheit unter allen Teilnehmern zu ermöglichen. Die Modifikationen basieren auf dem international verbindlichen FIA-Reglement der sogenannten Gruppe R3T. Somit dürfen die Rennwagen auch außerhalb des von Abarth ausgetragenen Markenpokals bei jeder großen Rallye an den Start gehen. Geplante Einsätze der Abarth 500 Assetto Corse ab 2010 sollen unter anderem im IRC-2WD-Cup stattfinden.  

Fiat Tuning nach FIA-Vorschrift

So erfordern die Vorschriften der FIA einige Änderungen, um den Schutz der Insassen bei Unfällen zu gewährleisten, zum Beispiel eine Sicherheitszelle aus Stahlrohr und Schalensitze mit Hosenträgergurten für Fahrer und Beifahrer. Der 1.4-Liter-Motor mit Turbo-Aufladung gleicht der bereits erfolgreich auf der Rundstrecke genutzten Tuning-Variante Assetto Corse, mit der die Leistung von serienmäßig 100 kW (135 PS) auf 132 kW (180 PS) steigt. Der Abarth 500 Assetto Corse fährt in der Rallye- außerdem auf 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen. Die Boliden basieren auf den Abarth 500, die ihrerseits eine leistungsgesteigerte Version des Retromodells Fiat 500 darstellen.