Maserati Alfieri: Alle Gute zum Hundertsten!

Maserati setzt sich mit dem Alfieri seklst ein Denkmal

Maserati feiert sein 100-Jähriges Jubiläum auf dem Genfer Autosalon mit dem Alfieri. Dieses Maserati Concept Car ist ein spannender, aber realistischer und komplett funktionsfähiger Prototyp, der einiges über die Design-DNA der Zukunft Maseratis sagt.

Maserati Alfieri: Alle Gute zum Hundertsten!Der konzeptionelle Maserati Alfieri ©Maserati S.p.A.

Der markante Maserati Alfieri wurde nach dem prominentesten der Maserati-Brüder benannt, dem technische Genie, das vor einem Jahrhundert die „Officine Alfieri Maserati“ in Bologna gegründet hatte. Die Maserati-Studie wurde am Centro Stile in Turin von einer kleinen Gruppe von talentierter Jungdesigner unter Federführung von Marco Tencone erstellt; als Projektleiter fungierte Lorenzo Ramaciotti. Das traditionelle Blau des Unternehmens ziert die Speichen der Schmiederäder, die Bremssättel, den Kühlergrill, den legendären Dreifach- Luftkanäle, den Heckdiffusor und die provokante Augenbraue der Auspuffrohre. Die Alfieri-Unterschrift, gefunden in einem alten Maserati-Dokument, und die Nummernschild-Aussparung am Heck kommen ebenfalls in Blau.

Der Maserati Alfieri basiert auf dem Grtanturismo

Optisch inspiriert sich das Maserati Sportwagen-Konzept am Maserati A6 GCS-53, der im Jahr 1954 von Pininfarina entworfen wurde. Der Alfieri basiert auf dem Chassis des Maserati Granturismo MC Stradale, dessen Radstand um 24 auf 270 cm gekürzt wurde. Damit baut der Alfieri 459 cm lang, 193 cm breit und 128 cm flach. Für Vortrieb sorgt ein 4,7-Liter-V8-Sauger aus Maranello, der 460 PS bei 7.000 Umdrehungen und 520 Nm bei 4.750 Touren mobilisiert. Die Kraftübertragung an die Hinterräder obliegt dem elektronisch gesteuerten Sechsgang-Getriebe MC Shift. Es verfügt über ein Sperrdifferential. Die Transaxle-Layout gibt dem Maserati Alfieri eine optimierte Front-Heck-Gewichtsverteilung mit einem leichten Übergewicht auf der Hinterachse.

Im Alfieri haben Analoginstrumente ausgedient

Im 2+2-sitzigen Maserati Alfieri herrschen Einfachheit und Minimalismus. Das schwebende Armaturenbrett ist von dem des Maserati 5000 GT inspiriert. Das Dashboard bietet ein organisches Zweifarb-Design rund um einen Zentral-Bildschirm. Anstatt analoger Uhren verfügt die Instrumententafel über TFT-Displays , auf denen tempo und Motordrehzahl angezeigt werden. Anstelle rotierender Nadeln drehen sich die Ziffern selbst um die Anzeigeinstrumente. Geschwindigkeit und Drehzahl werden durch einen Lupeneffekt hervorgehoben. Das Maserati Coupé bietet sogar einen Hauch Rennsport: Der Boden imitiert oxidierten Stahl, eine Material, das üblicherweise auf Rennwagen der 1950er Jahre zu finden ist.