Mercedes-Benz Gallery Berlin

Bernd Schneider rät zu zwei SLS AMG

Die Mercedes-Benz Gallery in Berlin wurde am Wochenende von Deutschlands ältester Automarke feierlich eröffnet.

Mercedes-Benz Gallery BerlinMercedes Benz Gallery zeigt Stars©flickr / Tom in NYC

Die Mercedes-Benz Gallery befindet sich nur wenige Hundert Meter von dem Platz entfernt, wo die Berliner Niederlassung der Daimler-Motoren-Gesellschaft exakt vor 100 Jahren ihren ersten Verkaufs- und Ausstellungsraum und Daimler vier Jahre darauf das für den Geschmack der Zeit vollends atemberaubende Mercedes-Haus eröffnet hatte. Als „Schaufenster von Mercedes-Benz im Schaufenster von Berlin“ zeigt sich die Automarke mit dem Stern nun mit einer sich über zwei Etagen erstreckenden Melange aus noblem Showroom, Kommunikationszentrum, Accessoires-Shop, Cafe und Restaurant, in der die Institution Mercedes-Benz, gestützt auf zeitgemäße Kommunikations- und Präsentationstechnik, in immer neuen Inszenierungen dargestellt wird.

Mercedes-Benz Gallery vs. VW Automobilforum Berlin

Dr. Dieter Zetsche als Daimler-Vorstandsvorsitzender konnte nicht davon ablassen, die Eröffnung der Mercedes-Gallery mit dem mehrdeutigen Hinweis, „Mercedes-Benz hat wieder Flügel“ in Hinblick auf den neuen Supersportwagen SLS AMG zu würzen. Bis einschließlich Sonntag wurde der Berliner Besucherschaft die exklusive Möglichkeit eröffnet, einen Blick auf den Flügeltürer der Jetztzeit zu riskieren: er den Rückweg im Kompaktwagen mit Frontantrieb antritt, könnte Depressionen erleiden. Die Rückkehr an Berlins Prachtboulevard Unter den Linden war indes nicht nur dem historischen Showroom geschuldet, sondern vor allem der VW Automobilforum Berlin, die ihre Konzernmarken Skoda, Seat, VW, Audi, Bugatti und Bentley an der legendären Kreuzung Friedrichstraße/Unter den Linden präsentiert.

Bernd Schneider fungierte als Autoverkäufer

Die rund 1.500 Quadratmeter großen Mercedes-Benz Gallery setzt daher zudem neue Maßstäbe für die Markenpräsentation. Weitere attraktive Exponate der Schwaben in Berlin stellen das neue T-Modell der E-Klasse und der S 400 Hybrid dar. Doch nicht nur die Fahrzeuge unterhielten das Publikum: In Anspielung auf die Berliner S-Bahn Schwierigkeiten scherzte Zetsche sinngemäß, „man könne doch auf einen Kaffee hereinkommen, oder auch zwei.“ Auch DTM Pilot Bernd Schneider beliebte zu spaßen, wer sich nicht entscheiden könne, ob er den 180.000 Euro teuren SLS AMG mit rotem oder silbernem Lack haben wolle, solle einfach beide kaufen.