Mercedes-Benz stellt E 63 AMG T-Modell vor

IAA Premiere des Last-Kraft-Wagens mit Stern

Mercedes-Benz fährt zur Zeit bei den Antriebskonzepten mehrgleisig: Neben Brennstoffzelle, Elektro- und Hybridantrieb gibt es weiterhin leistungsstarke Verbrennungsmotoren. Diese treiben nicht nur den neuen Sportwagen SLS AMG, sondern auch das neue T-Modell der E-Klasse beeindruckend an.

Mercedes-Benz stellt E 63 AMG T-Modell vorMercedes-Benz E 63 AMG T-Modell ©Daimler AG

Inzwischen ist es traditionell üblich, dass die dynamische Mercedes-Tochter AMG die Tuning-Version eines Serienmodells zur gleichen Zeit auf dem Markt einführt. Das neue T-Modell des E 63 AMG mit Verkaufsstart im Februar 2010 stellt mit 386 kW/525 PS nicht nur Leistungsspitze der Kombi-Modellreihe dar, sondern markiert mit einem Einstiegspreis von 108.409 Euro gleichzeitig das obere Ende der Preisgestaltung beim T-Modell.

Mercedes-Benz E 63 AMG T-Modell fast ohne Konkurrenz

Die ernsthafte Konkurrenz des E-63-AMG-T-Modells erweist sich als beschaulich dar, kaum ein Touring, Estate, Variant, Caravan oder Sportwagon hat mehr Antriebskraft als diese E-Klasse. Lediglich  Ingolstadt kann mit dem Über-Audi RS6 Avant (V10 mit 580 PS) dem Stuttgarter Premium-Laster Paroli bieten. Reine Leistung ist jedoch nicht alles, auch der Nutzwert ist zu beachten. Hier ist der auf ein Fassungsvermögen von 695 bis 1.950 Litern gewachsene Gepäckraum nicht nur größer als im Vormodell, sondern im Vergleich zur Konkurrenz führend, was Laderaumabmessungen und Laderaumvolumen angeht. Der Schnelltransporter beschleunigt in 4,6 Sekunden von null auf 100 km/h.

IAA zeigt Mercedes Power-Kombi

Die geballte Performance des E 63 AMG obliegt sowohl dem reaktionsschnellen 7-Gang-Sportgetriebe, das die 630 Nm Drehmoment verwaltet, als auch dem Ride-Control-Sportfahrwerk mit elektronisch geregelter Dämpfung. Für etwa 8.000 Euro ist der AMG-Kombi auf Wunsch auch mit der Keramik-Verbundbremsanlage zu haben. Anstatt eines gewöhnlichen Drehmomentwandlers setzt AMG eine nasse Anfahrkupplung im Ölbad ein, außerdem hilft das verbrauchsoptimierte Fahrprogramm „Controlled Efficiency“ durch gezielt frühe Hochschaltvorgänge für möglichst geringe Motordrehzahlen. Erneut ist es dem Leistungszentrum Mercedes-AMG gelungen, die Kombination von Fahrdynamik, Nutzwert und Effizienz in Form des auf der IAA präsentierten E-63-T-Modell umzusetzen.