Mercedes GLK: Gelände, Luxus, Kompakt

Komfortable Sparvariante der G-Klasse

Mercedes versucht, kostenbewusste Kunden mit viel Komfort für eine kleinere, sparsame Variante seines Offroades der G-Klasse zu erwärmen

Mercedes GLK: Gelände, Luxus, KompaktBesser auf der Straße als im Gelände?: Der GLK

Vor fünf Jahren hatte der BMW X3 in Deutschland die Epoche der so genanten Kompakt-SUVs eingeläutet. Audi folgte kurzer Zeit später mit dem Q5 . Beide sollen eine wuchtige Optik bieten, aber auch nicht zu teuer in der Anschaffung und im Verbrauch sein. De facto sind die Wagen eher für die Straße als fürs Gelände konzipiert.

Mercedes hatte sich lange Zeit mit der G-Klasse an das Ideal eines „echten“ Geländewagens gehalten, folgt aber mit dem ab August ausgelieferten GLK dem Trend zum „Downsizing“. Man sollte GLK eigentlcih glK schreiben. Denn „Komfort“ wird beim neuen Mercedes großgeschrieben, nicht aber „Gelände“. Die Bodenfreiheit von weniger als 20 Zentimetern lässt jeden Geländeritt zur Zitterpartie werden. Dafür muss man den Wagen nicht wie einen LKW „besteigen“. Wer aber doch ins Gelände möchte, kann eine Ausführung mit 21 Zentimetern Bodenfreiheit und einem Unterfahrschutz wählen. In dieser Version wird die mechanische Bremse noch durch eine elektronische unterstützt, die bei steilen Gefällen die Beinmuskulatur des Fahrers entlastet (spiegel-online.de). Das Fahrwerk des GLK basiert zu großen Teilen auf der C-Limousine (focus.de). Insbesondere sind die Übersetzung der Gänge und die Kraftverteilung auf Vorder- und Hinterräder von der C-Klasse überneommen und somit ganz auf den Straßeneinsatz ausgerichtet. Mit der G-Klasse hat der Wagen immerhin die kantige Karosserie gemeinsam, die viel Platz im Innenraum bietet. Bei der Motorisierung ist der GLK allerdings weniger zivil: Es gibt (in Europa) keine Version mit Heckantrieb, sondern nur Allrad . Zunächst werden nur V6-Versionen mit 224, bzw. 272 PS angeboten, die 6,9 bzw. 10,7 Liter Kraftstoff verbrauchen. Demnächst soll allerdings auch ein sparsamer Vierzyliner mit Dieselmotor aus dem „BlueEfficiency“-Programm folgen.