Neu entwickelter Reifen für den Porsche Carrera GT

Carrera GT künftig auf Michelin Pilot Super Sport unterwegs

Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat zusammen mit ihrem Partner Michelin einen neuen Reifen für den Carrera GT kreiert, der das Fahrverhalten des von 2003 bis 2006 in 1.270 Einheiten gefertigten gebauten Supersportwagens noch einmal deutlich optimiert.

Neu entwickelter Reifen für den Porsche Carrera GTPorsche Carrera GT ©2013 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Der neue Michelin Pilot Super Sport, der den Pilot Sport PS2 auf dem Porsche Carrera GT nun ersetzt, konzentriert die Erkenntnisse der letzten zehn Jahre Reifenentwicklung. Die Fahrer vom Porsche Supersportwagen dabei vom spürbar besseren Handling, noch kürzerer Rundenzeiten und einem im Ganzen harmonischeren Fahrverhalten. Doch auch die Hochgeschwindigkeitsstabilität des 330 km/h schnellen Carrera GT und das Verhalten bei hohen Querbeschleunigungen profitieren von dem neuen Aufbau des Reifens, der selbstverständlich als Kennung die Porsche-Spezifikation „N0“ auf der Seitenwand führt.

Rennsport-Knowhow für die Reifen des Porsche Carrera GT

Die Laufflächenmischung des Pilot Super Sport, von auf der gleichen Fertigungsstraße wie die Michelin-Rennreifen läuft, liegt derauf der Dual-Compound-Technologie zugrunde, bei der unterschiedliche Gummimischungen auf der Innen- und Außenseite der Lauffläche Verwendung finden. Das beschert dem Porsche Carrera GT maximalen Grip in Kurven und ein hochpräzises Einlenkverhalten. Der Reifengürtel besteht aus äußerst widerstandsfähigen Aramidfasern, die bei gleicher Zugfestigkeit fünf Mal weniger wiegen als Stahl. Außerdem verteilt die variable Aufstandsfläche den Druck auf den Reifen sehr gleichmäßig, wodurch in allen Fahrsituationen immer ein Maximum an viel Lauffläche den Asphalt berührt.

Der Carrera GT bremst nun noch besser

Der neue Porsche Carrera GT-Reifen, der in den Formaten 265/35 ZR 19 98Y „N0“ und 335/30 ZR 20 108Y „N0“ ab sofort erhältlich ist, glänzt neben den optimierten Performance-Aspekten noch mit dem ökonomischen Nebeneffekt der erhöhten Laufleistung. Die fällt auf der Straße bis zu zehn Prozent höher aus als beim Vorgänger, bei harter Pistennutzung sind es sogar bis zu 20 Prozent. Dass sich durch den neuen Pneu überdies die Bremswege des Carrera GT verkürzen ließen zeigt, dass die Zuffenhausener sich auch nach zehn Jahren genauso intensiv um die Fahrer älterer Porsche Modelle kümmern wie bei den aktuellen Neuwagen.