Neues Lexus Hybrid-Modell der gehobenen Mittelklasse

Lexus GS als Vollhybrid-Modell

Die Weltpremiere des neuen Lexus GS 450h auf der IAA 2011 setzt den schrittweisen Ausbau der Modellpalette fort. In Bälde werden dem Lexus Hybrid-Modell weitere neue GS Varianten zur Seite gestellt.

Neues Lexus Hybrid-Modell der gehobenen MittelklasseLexus GS 450h ©Toyota Deutschland GmbH

Der neue Lexus GS 450h ist mit dem Voll-Hybridantrieb der zweiten Generation versehen. Dessen System-Gesamtleistung von 252 kW (343 PS) bringt das neue Lexus Hybrid-Auto in 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erlaubt ein Spitzentempo von 250 km/h. Der Benzinverbrauch sinkt dennoch im Schnitt um 18 Prozent und liegt damit nun unter 6,3 Liter auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von unter 145 g/km entspricht. Als Vollhybrid mit Hinterradantrieb lässt sich auch der neue GS 450h allein vom Verbrennungsmotor, allein vom Elektromotor oder durch den gemischten Einsatz beider Kraftquellen antreiben.

Der Aufbau des Lexus Hybrid Drive

Das Lexus Hybrid-System setzt sich aus einem sehr laufruhigen V6-Benziner mit 3,5 Liter Hubraum und 213 kW (290 PS) sowie einem kompakten, wassergekühlten Hochleistungs-Elektromotor zusammen. Die spezifischen Bauteile des Lexus G S450h beinhalten weiterhin einen Generator, eine Nickel-Metallhydrid-Hochleistungsbatterie und ein Planetenradgetriebe, das die Leistungsverteilung zwischen Otto-, Elektromotor und Generator den Anforderungen nach steuert, sowie ein Hybrid-Steuergerät für die optimale Zusammenarbeit aller Komponenten.

Lexus GS 450h vielerorts optimiert

Zudem überarbeiteten die Lexus Techniker die Antriebsregelung. Im SPORT-S Modus steigert das Hybrid-Steuergerät die Betriebsspannung des E-Motors auf bis zu 650 Volt. Im ECO-Modus muss der Lexus GS 450h indes im Sinne maximaler Umweltverträglichkeit mit höchstens 500 Volt hinkommen. Der weiterentwickelte Elektromotor lagert in einer abgespeckten Aufhängung und wartet mit reduzierter Reibung auf. Zudem kann die Bremsenergie vom Lexus Hybrid-System jetzt in einem noch breiteren Arbeitsbereich rekuperiert werden, was die Kraftstoffersparnis noch weiter steigert.