Nissan Cube kommt nach Deutschland

Kubistisches Nissan Auto ab sofort im Autohaus

Der Nissan Cube polarisiert beim Autokauf: Love it or hate it. Ob dem Nissan-Kleinwagen auf dem deutschen Automarkt ein großer Verkaufserfolg beschieden sein wird, wird sich zeigen.

Nissan Cube kommt nach DeutschlandNissan Cube ©flickr / miheco

Der Nissan Cube ist noch nicht einmal einzigartig: Mit dem Toyota Scion xB hat die japanische Konkurrenz ein ähnliches Fahrzeuge im Angebot, das aber nicht in Deutschland zum Verkauf steht. Den Cube mit der kantigen Karosserie zeichnet innen indes völlig vertraute Renault-Nissan-Technik aus: Die Rückbank lässt sich um 24 cm längs verschieben – das gab es schon einmal beim alten Renault Twingo. Der Kofferraum ist mit 403 Litern standesgemäß. Bei zurückgeschobener Rückbank zurück sinkt das Volumen jedoch auf 260 Liter; die erlaubte Zuladung von rund 400 Kilo zwingt mitunter, Verzicht zu üben.

Je ein Nissan Diesel und Benziner lieferbar

Den Cube befeuern wahlweise ein Nissan 1.6-l-Benziner oder ein 1.5 dCi Turbodiesel, jeweils mit 110 PS. Der Ottomotor ist serienmäßig mit einer Fünfgangsschaltung und optional mit einem stufenlosen X-tronic-CVT-Getriebe gekoppelt, während der Nissan Diesel-Motor nur mit einem manuellen Sechsganggetrieb zu haben ist. Der Kleinwagen mit einer Länge von stadttauglichen 3,98 m erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von jeweils 175 km/h und beschleunigt von null auf 100 km/h in 11,3 (Benziner) bzw. 11,9 Sekunden. Damit der Nissan Cube nicht aus der Bahn gerät, interveniert nötigenfalls das serienmäßige ESP.

Nissan Cube: Panorama-Glasdach serienmäßig

Der Nissan Cube kommt in nur einer Ausstattungsstufe, dafür aber reichhaltig bestückt, in die Autohäuser:  Neben dem Highlight, dem großen Panorama-Glasdach, das per Rollo zuviel Sonneneinstrahlung draußen lässt, sorgen sechs Airbags, eine manuelle Klimaanlage, ein Tempomat, elektrische Servolenkung, elektrische Fensterheber und ein Doppel-DIN-CD-Radio mit AUX-Eingang sowie MP3- und Bluetooth-Schnittstellen für Fahrspaß. Wer den auffälligen Nissan kaufen möchte, muss für den Einstiegsbenziner 18.000 und für den Diesel 20.000 Euro kalkulieren. Wem das Nissan Auto zu karg ist, kann auf dem Vertrag drei weitere Optionspakete ankreuzen, muss aber entsprechend zuzahlen.