Opel Insignia-Diesel verbrauchen 12 Prozent weniger

Insignia wird auf Diät gesetzt

Zum europaweiten Erfolg des Insignia haben die Dieselmotoren besonders beigetragen: Mehr als 57 Prozent von Opels Flaggschiff werden auf unsreem Kontinent mit Selbstzünder ausgeliefert. Für das Modelljahr 2012 wurden nun die Dieselmotoren überarbeitet.

Opel Insignia-Diesel verbrauchen 12 Prozent wenigerOpel Insignia ©GM Corp.

Beim Opel Insignia reduzieren sich dadurch Verbrauch und CO2-Ausstoß um 12 Prozent. Dank des Start-Stopp-Systems sowie einigen weiteren Modifikationen ließen sich die drei Zweiliter-Turbodiesel im Verbrauch um 0,6 Liter pro 100 Kilometer reduzieren. Der Insignia 2.0 CDTI ecoFLEX mit 118 kW/160 PS benötigt nur noch 4,3 Liter Diesel auf 100 Kilometer, was einer CO2-Emission von gerade 115 Gramm pro Kilometer entspricht. Die 81 kW/110 PS und 96 kW/130 PS leistenden Selbstzünder des Insignia genehmigen sich nun 4,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer und stoßen 116 g CO2/km aus.

Spritentzug klappt beim Opel Insignia bestens

Alle Versionen des Opel Insignia 2.0 CDTI-Motors weisen die „Clean Tech“-Technologie auf, bei der zylinderintegrierte Drucksensoren eine ideale Verbrennungssteuerung gewährleisten. Daraus resultiert eine deutliche Senkung von Stickoxiden (NOX) und Rußpartikeln sowie maximale Kraftstoffausbeute. Die Opel 2.0 CDTI-Aggregate warten mit einer elektronisch kontrollierten Abgasrückführung auf, die der Verbrennung gekühlte Abgase zuführt und die Emissionen verringert. Zur weiteren Verbrauchs- durch Reibungssenkung sind die zwei obenliegenden Nockenwellen nun in Nadellagern gebettet. 

Weniger Vibrationen und Geräusche im Insignia

Um beim Insignia dieselcharakteristische Geräusche und Vibrationen zu vermindern, konzentrierten sich die Ingeniere auf eine Einspritzstrategie mit verbesserter Steuerung des Verbrennungsprozesses. Am deutlichsten sind die Modifikationen im Teillastbereich festzustellen. Das Common-Rail-System der dritten Generation arbeitet in Opel Insignia Sports Tourer und Limousine operiert mit Einspritzdrücken von bis zu 1.600 bar. Die elektromagnetische Einspritzdüsen erlauben Mehrfach-Injektionen pro Arbeitszyklus und stellen auf diese Weise eine hochpräzise Verbrennung sicher.