Porsche unter Wasser

Porsche dankt für Hochwasser-Einsatz

Durch den prompten Einsatz gelang es Feuerwehr und Technischem Hilfswerk trotz der schweren Unwetterschäden einen Produktionsausfall abzuwenden. Der Sportwagenhersteller zeigte sich nun für das Engagement erkenntlich.

Porsche unter WasserFahrt im Hochwasser ©flickr / Stefan Friedle

Die als deutsche Sportwagenschmiede Nummer eins bekannte Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat sich am Mittwoch, dem 16. September bei der Stuttgarter Berufsfeuerwehr, neun Freiwilligen Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK)für ihren unerschöpflichen Hochwasser-Einsatz am 3. Juli im Werk Zuffenhausen mit einer Sonderführung durch das Firmen-Museum und einem Abendessen erkenntlich gezeigt.

Porsche-Motoren-Werk überflutet

Porsche-Mitarbeiter Dr. Reinhold Neitzel als Chef der Fahrzeugmontage und Koordinator des Porsche-Einsatzstabs sprach allen Beteiligten seine Anerkennung aus: „Ihre schnelle und hoch professionelle Hilfe hat uns vor noch schlimmeren Auswirkungen bewahrt. Das war beste Teamarbeit unter extremen Bedingungen.“ Das heftige Unwetter an einem Freitagnachmittag im Hochsommer wirkte sich schwer auf mehrere Werksteile aus, in einigen Kellerräumen stellten die alarmierten Einsatzkräfte Pegelstände von bis zu drei Metern fest. Mehr als drei Millionen Liter Regenwasser hatten die insgesamt 250 beteiligten Frauen und Männer nur aus dem Untergeschoss des Porsche-Motorenwerks abzupumpen, das aus dem städtischen Kanalnetz ausgetreten war.

Porsche ohne Produktionsausfall

Neitzel erklärte: „Dass unsere Gebäude in weniger als einer Stunde derart überflutet werden könnten, überstieg bis zu diesem Ereignis unsere Vorstellungskraft.“ Obwohl das eingetretene Wasser für massive Schäden gesorgt hatte, war es möglich, über das Wochenende alle Maschinen wieder in einsatzbereiten Zustand zu bringen und bereits am Montag die Produktion ganz regulär wieder hochzufahren. „Dies war nur möglich, weil alle Helfer, darunter sehr viele Ehrenamtliche, auch nachts pausenlos durchgearbeitet haben“, lobte Neitzel die Arbeit der Einsatzkräfte.