Saab 9-3 ePower auf dem Autosalon Paris 2010

Saab Kombi mit Elektroantrieb

Auf dem Pariser Autosalon 2010 debütiert mit dem Saab 9-3 ePower das erste Elektroauto der Skandinavier. Eine Kleinstserie vom Saab Kombi soll ab Dezember 2011 Schweden umfangreich getestet werden.

Saab 9-3 ePower auf dem Autosalon Paris 2010Saab 9-3 ePower ©UnitedPictures

Der Saab 9-3 ePower ist eine Versuchsauto mit reinem Elektroantrieb. Zum Feldversuch in Schweden geht eine Testflotte von 70 dieser Leisetreter an den Start. Saab hat hierzu, anstelle ein kostspieliges Showcar anzufertigen, einen kompletten elektrischen Antriebsstrang in einen Saab Kombi der 9-3 Baureihe implantiert. Das erste Elektroauto von Saab wurde in einer Kooperation zwischen Saab, Batterie-Produzent Boston Power, dem Lieferant elektrischer Antriebe Electroengine in Sweden ABund Power Circle, der Handelsorganisation schwedischer Elektrizitätsunternehmen unter dem Project-Management Innovatum kreiert.

Saab 9-3 ePower 150 km/h schnell

Den Saab 9-3 ePower bewegt ein 135 kW starker Elektromotor, per Eingang-Getriebe geht die Motorleistung an die Vorderachse. Den Spurt von 0 auf 100 km/h meistert der elektrische Saab Kombi der Schwede in 8,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beläuft sich auf 150 km/h. Die Lithium-Ionen-Batterie mit 35,5 kWh Kapazität findet dort Platz, wo sich im konventionellen Saab 9-3 Tank und Auspuffanlage breitmachen. Der luftgekühlte Stromspeicher soll eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern erlauben. Zum Laden benötigt der Saab 9-3 ePower an einerhaushaltsüblichen Steckdose drei bis sechs Stunden.

Saab Kombi mit einigen Modifikationen

Der Fahrer vom Saab 9-3 ePower erblickt anstatt herkömmlicher Instrumente Anzeigen für Stromverbrauch Batterieladung, und Reichweite. Aufgrund der besseren Raumökonomie ist der Saab Kombi nun mit einer elektrischen Handbremse ausgerüstet. Weitere Features des Elektroautos sind die elektro-hydraulische Servolenkung und die über einen von der Batteriezelle gespeiste Kompressor angetriebene Klimaautomatik. Eine separate 12 V-Batterie für Illumination und Unterhaltungselektronik im Fahrgastraum wird ebenso mit einem handelsüblichen Umwandler über das Batteriepack geladen.