Solitäres F-Type-Derivat debütiert in Goodwood

Jaguar F-Type Tuning extrem: Project 7

Beim Goodwood Festival of Speed 2013 vom 12. bis zum 14. Juli feiert die neue Konzeptstudie Jaguar Project 7 ihr Debüt. Ein puristischer Einsitzer auf Basis des neuen F-TYPE und eine Hommage an die sieben Jaguar Gesamtsiege in Le Mans.

Solitäres F-Type-Derivat debütiert in GoodwoodJaguar Project 7 ©Jaguar Deutschland GmbH

Die Jaguar F-Type-Studie „Project 7“ beschleunigt mit seinem 550 PS und stramme 680 Nm Drehmoment mobilisierenden Kompressor-V8 in 4,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und macht 300 Sachen spitze. In seiner radikalen Offenheit mimt das F-Type-Derivat einen Speedster, die Stabilisierungsflosse am Heck dagegen zitiert den legendären Jaguar D-Type von 1954. Als weitere Highlights treten die R-Performance-Modelle Jaguar XFR-S, XKR-S, XKR-S GT und der neue XJR auf. Ikonen wie der XK 120 „Sieben Tage, sieben Nächte“, der Le Mans-Gewinner XJR-9 von 1988 und der XJ13 von 1966 lassen bei Fahrten auf dem Goodwood Hill bedeutenden Rennschlachten vergangener Tage neu aufleben.  

Das F-Type-Einzelstück ist voll fahrfähig

Das vom Jaguar F-Type abgeleitete Project 7 ist kein statisches Konzept für eine Automesse, sondern ein voll funktionstüchtiger High Performance-Sportwagen, wie unter anderem die gemessene Zeit von 2,4 Sekunden für den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h belegt. „Project 7 ist ein einsitziger Sportwagen auf Basis des F-Type, mit einer vom Motorsport inspirierten Form, von der alle Designer träumen. Er verfolgt vor allem ein Ziel: schnell gefahren zu werden und seinen Piloten zu erfreuen. Jaguar Sportwagen sind berühmt für außergewöhnliche Performance und schnörkelloses Design. Project 7 verkörpert diese Tugenden in ihrer reinsten Form.“

Das Lackdesign am Jaguar F-Type lehnt sich am D-Type an

So beschreibt Designdirektor Ian Callum das Lastenheft der Jaguar Sportwagen-Studie Project 7. Die Bezeichnung huldigt den sieben Jaguar Gesamtsiegen beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans zwischen 1951 und 1990. Der blaue Außenlack am F-Type-Tuning-Unikat mit weißer Schärpe um die Haube greift das Design der siegreichen D-Type-Flitzern von 1956 und 1957. Auch sie waren – von der privaten Ecurie Ecosse gemeldet – in Anlehnung zur schottischen Nationalflagge in Blau statt dem üblichen British Racing Green gehalten.