Sportwagen-Studie Kia provo am Lac Léman

Das Kia Hybrid-Konzeptfahrzeug gibt in Genf sein Weltdebüt

Die neue Studie Kia provo, die die Koreaner auf dem Genfer Autosalon 2013 präsentieren, wurde in den Frankfurter Designstudios gezeichnet. Das Coupé-ähnliche Schrägheckmodell provo vereint neueste Technologien mit einer selbstbewussten und agilen Erscheinung.

Sportwagen-Studie Kia provo am Lac LémanKia provo ©2013 Kia Motors Corp

Den Kia Provo befeuert ein 1,6-Liter-Turbobenziner, dem ein Elektromotor zur Seite steht. Der 204 PS starke Vierzylinder mit Benzindirekteinspritzung bringt seine Leistung über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderräder, während der E-Motor über den Kia Allrad-Antrieb „Smart 4WD“ seine Kraft an die Hinterachse leitet. Der provo kommt mit seiner steilen Front und dem flügelförmigen Splitter, Karosserieelementen aus Karbon und zahlreichen LED als Scheinwerfer, der langen Haube, die ausmodellierten Flanken und das flache Fensterband wie auch dem scharfen Heck mit einstellbarem Diffusor, durch den die Aerodynamik angepasst werden kann, äußerst dynamisch daher.

Kia provo strotzt vor Energie

Die Kia Hybrid-Studie erklärt Gregory Guillaume, Chefdesigner im europäischen Kia-Designzentrum in Frankfurt, als „emotionales und athletisches Fahrzeug, das Spaß und Leistung pur vermitteln will und sich damit an urbane Auto-Fans richtet, die sich nach kurvigen Landstraßen sehnen. Der Kia provo ist ein selbstbewusstes und zielgerichtetes Statement für Dynamik und Energie, das eine neue Art von Fahrspaß ins B-Segment bringen soll. Seine kraftvolle Form und die eleganten Konturen verbinden sich zu einem kompakten Gesamteindruck, und die sehr kurzen Überhänge vorn und hinten tragen zur Ausgewogenheit seiner Proportionen bei.“

Innen kommt die Kia Hybrid-Studie in noblem Schwarz

Bei der Gestaltung des Kia provo-Interieurs konnte sich das Designteam von Kia Motors Europe ungehindert austoben. „Das Interieur ist sehr, sehr schwarz – denn es soll dem Fahrer die Möglichkeit geben, sich ganz auf das Fahrerlebnis zu konzentrieren“, fährt Guillaume fort. „Zugleich wollten wir sicherstellen, dass dieses Interieur die funktionalen Ansprüche erfüllt, die heute an moderne Autos gestellt werden.“ Die Designer haben den mit Rundinstrumenten versehenen Armaturenträger vom Kia Hybrid-Auto nicht durch eine Zentralkonsole mit dem Boden verbunden, um den Fußraum freizuhalten. Hier befinden sich nur die Pedale und Fußstützen aus poliertem Aluminium.