VW CrossBlue Concept auf der NAIAS 2013 präsentiert

VW SUV-Studie kommt mit Hybridantrieb

Seine Weltpremiere gab der konzeptionelle VW CrossBlue auf der North American International Auto Show. Das neue Allroundtalent wurde eigens für die USA und Kanada entworfen.

VW CrossBlue Concept auf der NAIAS 2013 präsentiertVW CrossBlue©Volkswagen AG

Sollte der VW CrossBlue in Serie produziert werden, würde das Fahrzeug das Angebot von Volkswagen um ein siebensitziges SUV der 5,0-Meter-Kategorie bereichern; aktuell bietet Volkswagen of America als Sport Utility Vehicles den Tiguan (4,4 Meter) und den Touareg (4,8 Meter) an. Aufgrund des innovativen Plug-In-Hybridsystems, das einen TDI Clean Diesel, zwei E-Motoren, das Doppelkupplungsgetriebe und die elektrische Kardanwelle umfasst, wird dem VW Hybrid-Modell ein kombinierter Verbrauch von 89 MPGe im Hybridbetrieb zugeschrieben. Im reinen Dieselbetrieb kommt der Allradler mit einer Gallone Diesel auf 35 Meilen Reichweite.

Das VW SUV geht flott voran

Für den VW CrossBlue kommt im rechnerisch nicht mit dem EPA-Standard vergleichbaren Testzyklus der europäischen ECE-Norm R101 für Elektrohybrid-Fahrzeuge ein Verbrauch von 2,1 l/100 km zustande. Trotz dieser Wirtschaftlichkeit glänzt das VW Concept Car dank einer Systemleistung von 225 kW/ 306 PS und bis zu 700 Nm Gesamtdrehmoment mit beachtlichem Vorwärtsdrang; den Spurt von 0 auf 100 km/h meistert das konzeptionelle VW SUV in flotten 7,5 Sekunden

VW CrossBlue im E-Modus lokal emissionsfrei unterwegs

Das große VW SUV legt bis zu 14 Meilen (US-Zyklus) beziehungsweise 33 Kilometer (europäischer NEFZ) rein elektrisch zurück; das Spitzentempo wird hierbei auf 120 km/h begrenzt. Im E-Modus obliegt der Vortrieb allein dem 85 kW starken und von einer Lithium-Ionen-Batterie gespeisten E-Motor der Hinterachse. Beim rein elektrischen Fahren wird der Turbodiesel des VW CrossBlue durch Öffnen der Kupplung vom Antriebsstrang separiert und abgestellt. Der E-Modus wird durch auf Knopfdruck in der Mittelkonsole aktiviert. Sobald der TDI aufgrund zur Neige gehender Batterie oder anderer Gründe wieder zugeschaltet werden soll, koppelt er sich unmerklich innerhalb von Sekundenbruchteilen in den Antriebsstrang ein.