VW Transporter fährt auf Befehl teilautomatisch

Volkswagen eT feiert Weltpremiere in Potsdam

Der visionäre Volkswagen eT ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Volkswagen Konzernforschung, der Deutschen Post als Großabnehmer leichter Nutzfahrzeuge und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

VW Transporter fährt auf Befehl teilautomatischVolkswagen eT ©Volkswagen AG

Der Volkswagen eT wurde als Forschungsarbeit in jenem Think Tank für zukünftiger Transport- und Mobilitätsfragen ersonnen. Als völlig neues Nutzfahrzeug-Konzept für die Zustell- und Logistikbranche versteht es der elektrische betriebene VW Transporter, die Arbeit der Postzusteller und Kurierfahrer zu erleichtern und sicherer zu gestalten. Um die Logistik der Zustellung zu verbessern und Zustellzeiten zu reduzieren, lässt sich das VW Concept eT in gewissen Situationen teilautomatisch betreiben.

Volkswagen eT kann auch ohne Fahrer

Der VW Transporter folgt dem Briefträger dabei von Haus zu Haus („Follow me“) oder fährt nach Aufforderung zum ihm („Come to me“) – selbständig! Daneben kann der Fahrer den Kastenwagen von der schnell zu erreichenden und mit einem Stehsitz bestückten Beifahrerseite über einen Drive Stick bewegen. Die dem Gehweg und damit dem Arbeitsbereich des Postboten zugewandten Beifahrerseite des Volkswagen eT wartet daher mit einer in zwei Stufen elektrisch öffnende Schiebetür auf, die einen raschen Zugang in den Wagen sowie einen ebenso flotten Zugriff auf die Postsendungen erlaubt.

Ein VW Transporter für die Zukunft

Zu diesem bemerkenswerten VW Transporter sagte Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der Volkswagen Konzernforschung: „Wir haben im Detail die Prozessabläufe und Kundenbedürfnisse analysiert und daraus abgeleitet, wie sich das Segment der Zustell- und Kurierfahrzeuge langfristig weiterentwickeln wird. Dabei haben wir besondere Forschungsschwerpunkte auf das emissionsfreie Fahren und die Platz-verhältnisse in den Innenstädten, teilautomatische Fahrfunktionen – die die Arbeitsprozesse sinnvoll unterstützen und vereinfachen – sowie die Integration neuer Kommunikationstechnologien gelegt.“