Auf der IAA 2011 präsentiert Fiat zum ersten Mal weltweit eine neue vierradangetriebene Variante der Großraumlimousine Fiat Freemont. Der Fiat Van basiert auf dem amerikanischen Dodge Journey.
Fiat Freemont AWD ©Fiat Group Automobiles Germany AG Für den neuen Fiat Freemont AWD, der schon kommenden Oktober beim Fiat Händler stehen soll, stehen der in der Modellreihe bereits heute erhältliche, 125 kW (170 PS) starke Turbodiesel 2.0 Multijet II sowie ein neuer V6-Benziner zur Wahl, der aus 3.6 Litern Hubraum 205 kW (280 PS) mobilisiert. Beide Motoren sind stets an ein Sechsstufen-Automatik gekuppelt. Das AWD-System (All Wheel Drive) vom Fiat Van ist unter normalen Bedingungen als Vorderradantrieb ausgelegt. Erst wenn die Regelelektronik an den Vorderrädern Schlupf meldet, wird ein Stück der Antriebskraft an die Hinterachse geführt.
Beim Fiat Freemont AWD steigert sich so die Fahrsicherheit sowohl auf gepflegtem Asphalt - z. B. in schnell genommenen Kurven - als auch bei kritischen Fahrbahnverhältnissen wie etwa Matsch, Schnee und Eis. Der Allrad-Antrieb wird über eine elektronisch gesteuerte Kupplung (EEC) zugeschaltet. Dieses Layout weist gegenüber einer Visco-Kupplung oder einem Torsen®-Differenzial deutliche Vorteile auf: Es senkt Reibungsverluste beim Antrieb, solange nur die Vorderräder fürs Vorankommen sorgen, und erlaubt eine anpassungsfähigere und genauere Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse des Freemont.
Der 4x4-Antrieb des neuen Fiat Freemont AWD unterstützt in gefährlichen Situationen das Stabilitätssystem ESP. Soll heißen: Stellen die Sensoren einen Drehzahlunterschied zwischen den Rädern an Vorder- und Hinterachse (z. B. auf eisbedeckter Fahrbahn oder steilen Pässen) fest, wird der Vierradantrieb aktiviert. Drehen dagegen die Räder auf der rechten und der linken Seite des Freemont verschieden schnell, ist es am ESP, die gänzliche Kontrolle über den Fiat Van wieder zu gewährleisten.