Weltweit erster Gesäßsensor im Nissan Qashqai

Mit dem Gesäßsensor stellt sich der Qashqai auf jeden Fahrer ein

Was die Wissenschaft als Propriozeption nennt, kennt der Volksmund als „Popometer“:Ein guter Motorrad- oder Autorennfahrer bekommt alle wichtigen Daten über Strecke und Fahrzeug über sein Gefühl im Gesäß mitgeteilt. Das geht im Qashqai 2015 elektronisch.

Weltweit erster Gesäßsensor im Nissan QashqaiGesäßsensor im Nissan Qashqai ©NISSAN CENTER EUROPE GmbH

Schon ab April 2015 bieten die Nissan Händler den Qashqai als erstes Auto der Welt mit biometrischem Gesäßsensor. Das System wurde in Kooperation mit der Tokioter Keio Universität entwickelt. Die Fahrerin oder der Fahrer muss sich lediglich ins Nissan SUV setzen, und innerhalb weniger Sekunden scannen zwölf im Sitz integrierte Sensoren den Gesäßbereich, die Oberschenkel und den unteren Rücken ab. Das Multimediasystem NissanConnect kann dann mit den gewonnenen Daten von Körperwärme, Gewicht – das aufgrund natürlicher Gewichtsschwankungen um bis zu fünf Kilogramm abweichen darf – sowie Festigkeit und Durchblutung der Muskulatur die Fahrerin oder den Fahrer erkennen. Diese sind nämlich in ihrer Kombination ähnlich einmalig wie ein Fingerabdruck.

Der Gesäßsensor im Qashqai kann die Daten von zehn Personen speichern

Nach Abschluss vom Scan wird im Nissan Qashqai 2015 die Sitzposition eingerichtet, Innen- und Außenspiegel stellen sich in die passende Position ein, und die Lieblingsmusik wird angespielt. Auch die Klimaanlage kennt nach einige Zeit die Vorlieben des Fahrers und stellt sich außerdem per Gesäßscan auf dessen Körpertemperatur ein. Auch rückenschonende Polster und Stützen im Sitz lassen sich so auf den Fahrer abstimmen. Insgesamt lassen sich die biometrischen Daten von maximal zehn Fahrern im Nissan Qashqai speichern und dann beim Einsteigen automatisch erkennen. Auch beim Fahren analysiert der Sitz kontinuierlich Daten. Ist der Lenker angespannt und unruhig? Wird er gerade müde, oder muss er dringend zur Toilette? Dementsprechend passt sich Sitzposition an, und bei drohender Gefahr erklingt ein Signal.

„Im Nissan Qashqai geht’s mit dem richtigen Po los“

Auf längeren Strecken mit dem Qashqai erkennt der Gesäßsensor, wann Zeit für eine Pause ist, die Muskeln zu entspannen oder eine Rückenübung zu absolvieren. All diese Features lassen sich selbstverständlich jederzeit an- und abschalten. Die Bedienung vom gesamten System ist dank NissanConnect auch via Smartphone kindeleicht. Thomas Hausch, Geschäftsführer von Nissan Center Europe, schätzt die neue Entwicklung: „ Nach NissanConnect, dem Nissan Around View-Monitor für 360-Grad-Rundumsicht und dem Nissan Safety Shield für 360-Grad-Sicherheit bietet der biometrische Gesäßsensor im Nissan Qashqai künftig eine besondere Form des Kundennutzens. Der neue P.O.2 stellt eine neue Dimension der biometrischen Digitalisierung im Auto dar. Mit dem richtigen Po geht’s los.“