Mercedes E-Klasse Test: Unterwegs im E 250

E-Klasse Fans werden den wirtschaftlichen Mercedes E 250 schätzen

Im Rahmen der E-Klasse-Fahrvorstellung in Barcelona hatten wir unter anderem die Möglichkeit, den Mercedes E 250 zu fahren. Dabei entschieden wir uns für die klassische Elegance-Variante mit Lamellengrill und Stern auf der Haube.

Mercedes E-Klasse Test: Unterwegs im E 250Die neue Mercedes E-Klasse ©Arild Eichbaum

Vor dem Mercedes E-Klasse Test ein kurzer Blick ins Datenblatt: Zwei Liter Hubraum, verteilt auf vier Töpfe und garniert mit einem Turbolader, ergeben 211 PS/ kW bei 5.500 Umdrehungen und 350 Nm Drehmoment 1.200 zwischen und 4.000 Touren. Der Verbrauch des stärksten E-Klasse Vierzylinder beläuft sich gemäß NEFZ auf 5,8 bis 6,1 l/100 km, entsprechend 135 bis 142 g CO2/ km. Das klingt gut, ganz im Gegenteil zum Motor des E 250: Dessen Einspritzdruck von 200 bar ist der raue und wenig ansprechende Klang beim Beschleunigen zuzuschreiben. So tönt der Benziner im Benz wie ein Diesel, bietet allerdings auch wie ein solcher gehörigen Schub von unten heraus.

E-Klasse punktet in Sachen Komfort und Gediegenheit

Außerorts fühlt sich der Mercedes E 250 zuhause, hier hält die weich schlatende 7G-Tronic Plus Automatik die Drehzahl und damit auch den Verbrauch unten. Der Geräuschpegel im mit schwarzem Leder und braunem Wurzelnussfurnier ausgekleidetem Innenraum der modellgepflegten E-Klasse fällt äußerst niedrig aus, die Limousine gleitet bei minimaler Seitenneigung durch die Kurven und glänzt dank der serienmäßig montierten 17-Zoll-Räder mit hohem Abrollkomfort. Da ist es doch eine Freude, sich nach elektrischer Einstellung der idealen Position in die bequemen Sitze zu fläzen, das beachtliche Raumangebot zu genießen und mit der Mercedes E-Klasse 2013 einen angenehmen Februartag zu verbringen.

Sicherheitsbedeken sind in der Mercedes E-Klasse fehl am Platze

Leider dauerte der E-Klasse-Test nicht bis in der Nacht – da hätten wir die zahlreichen neuen Lichtfeatures wie den Adpativen Fernlichts Assistenten Plus gründlich ausprobieren können. Fußgänger stellten sich dem Mercedes E 250 ebenfalls nicht in den Weg, sodass wir die Pre-Safe-Fußgängererkennung mit einem Dummy ausprobieren mussten. Auch waren wir aufmerksam genug, nicht als Geisterfahrer in spe eine Autobahnabfahrt als –auffahrt zu missbrauchen – ansonsten hätte uns der verbesserte Verkehrszeichen-Assistent im neuen E 250 auf unser folgenschweres Missgeschick hingewiesen. Fazit vom Mercedes E-Klasse-Test bezüglich Komfort und Fahrdynamik:  Es geht doch eben nichts über ein nicht zu kleines Auto mit Hinterradantrieb. Auch wenn es ohne Mehrwertsteuer erst ab 48.920,90 Euro zu haben ist.