Abarth Punto Evo: Die Evolution eines Kompaktsportlers

Fiat Punto mit Tuning ab Werk

Wem der Fiat Punto ab werk zu schwach motorisiert war, ist mit dem neuen Abarth Punto Evo dank 163 PS gut beraten.

Abarth Punto Evo: Die Evolution eines KompaktsportlersAbarth Punto Evo ©Fiat Group Automobiles Germany AG

Neues Topmodell der Marke ist der Abarth Punto Evo. Der dreitürige Kompaktsportwagen wird von einem Vierzylinder-Turbobenziner angetrieben, der über die innovative MultiAir-Technologie verfügt. Diese ersetzt die herkömmliche Nockenwelle durch ein elektrohydraulisches System und bewirkt eine deutliche Steigerung von Leistung und Drehmoment bei gleichzeitiger Reduzierung von Verbrauch und CO2-Emissionen. Die Brembo-Bremsanlage und das Sportfahrwerk mit 20 Prozent strafferen Federn sind den überlegenen Fahrleistungen des Tuning-Fiat Punto angepasst.

Abarth Punto Evo in 7,9 Sekunden auf 100

Den Abarth Punto Evo befeuert ein mit größerem Garrett-Turbolader ausgestattete 1.4-MultiAir-Motor, der 120 kW (163 PS) und ein maximale Drehmoment von 250 Nm produziert. Diese Leistung ermöglicht dem Fiat Punto Evo mit Tuning ab Werk eine Höchstgeschwindigkeit von 213 km/h, von null auf 100 km/h spurtet das neue Mitglied der Skorpion-Familie in 7,9 Sekunden. Das Ansprechverhalten des Turbomotors sowie der elektrischen Dualdrive-Servolenkung kann mittels des Sport-Boost-Schalters verbessert werden. Im Sport-Modus setzt der Vierzylinder Gasbefehle spontaner um, die Lenkung wird direkter.

Fiat Punto trotz Abart-Tuning sparsam

Damit beim Abarth Punto Evo die neu gestalteten 17-Zoll-Felgen im Fünf-Speichen-Design nicht hilflos durchdrehen, greift bei vollem Leistungseinsatz Sperrdifferenzial TTC ein. Den optimalen Schaltzeitpunkt gibt der Eco Gear Shift Indicator an. Durch ein Leuchtsymbol wird dem Fahrer der unter Verbrauchsgesichtspunkten optimale Zeitpunkt zum Hochschalten mitgeteilt. Der heißgemachte Fiat Punto erfüllt die Abgasnorm Euro 5. Die Verbrauchswerte betragen im Durchnschnitt dank Start-Stopp-System 6,1 l/100 km. Der CO2-Ausstoß liegt bei 142 Gramm/Kilometer. Großen Anteil daran hat auch der aerodynamisch optimierte, tief herunter gezogene Spoilerstoßfänger an der Front mit einem großen Lufteinlass in der Mitte und zwei weit außen platzierten Einlässen für eine optimale Luftführung.