Brabus

Tuning

Brabus will mit kompromissloser Leistungssteigerung bei seinen Kunden punkten.

Der Name de Unternehmens geht zurück auf die Nachnamen seiner Gründer, Bodo Buschmann und Klaus Brackmann. Bei der Gründung Ende der Siebziger Jahre war mit AMG bereits ein auf Mercedes spezialisierter Tuner auf dem Markt. Mit spektakulären Hochleistungsfahrzeugen, die bereits in den Achtziger Jahren Spitzengeschwindigkeiten von über 300 km/h erreichten, gelang es trotzdem, Brabus als Tuning-Marke zu etablieren. Das Kerngeschäft der Marke ist durch das Konzept der „Supercars“ umrissen. Hierbei handelt es sich um enorm leistungsgesteigerte Limousinen, die zudem ein aggressiveres, sportlicheres Äußeres erhalten. Das Konzept beinhaltet nicht einzelne Veränderungen an beliebigen Modellen, sondern ein durch viele aufeinander abgestimmte Maßnahmen veredeltes Fahrzeug, dass als Komplettpaket angeboten wird. Ein Paradebeispiel ist die getunte Version der neuen S-Klasse, die mit über 700 PS in 4 Sekunden auf 100 kn/h kommt.

Brabus verfolgt also beim Tuning vor allem das Ziel, Leistungssteigerungen der Motoren zu erreichen. Für den smart scheint dies auf Grund der schwachen Basismotorisierung zunächst wenig sinnvoll zu sein. Der stärkste Brabus-smart Ultimate 112 kommt schließlich auf knapp 112 PS. Zum Vergleich: Der stärkste MINI von BMW bringt es auf ca. 170 PS. Das Tuning hat vor allem die Optik der Serienversion im Innenraum und an der Karosserie verändert. Für anspruchsvollere Kunden bietet Brabus auch einen modifizierten Maybach an. Diese Luxusklasselimousine ist ja eher weniger als Sportwagen bekannt, zumal ein Großteil der Kundschaft sich eh von einem Chauffeur fahren lassen dürfte. Frei nach dem Motto, „wem das Beste nicht genügt“, hebt sich die Brabus-Version neben einem veredelten Innenraum auch durch einen leistungsgesteigerten Motor vom Basismodell ab.