Citroen DS3 mit Werkstuning

Citroen DS3 Racing auf dem Genfer Autosalon 2011

Der Citroen DS3 Racing punktet auf dem Autosalon Genf nicht nur mit auffälliger Lackierung. Auch unterm Blech unterscheidet er sich erheblich von den übrigen Citroen DS3.

Citroen DS3 mit WerkstuningCitroen DS3 Racing in Genf ©autogenau

Der Citroen DS3 in der Racing-Version macht Frankophilen endlich das möglich, was die meisten kaum noch erwartet hätten – ein Ampelduell gegen einen Polo GTI siegreich zu beenden. Tatsächlich gab es von Citroen schon lange kein sportliches Serienmodell mehr. Doch der DS3 Racing macht Schluss mit der langen Weile. Optisch geht er schon mit Sportauspuff, Karosseriekomponenten aus Carbon, Heckdiffusor, Frontspoilerlippe, Kotflügelverbreiterungen, Seitenschweller und den Aufsehen erregenden Lackkombinationen in Orange-Schwarz und Grau-Weiß aufs Ganze.

Citroen DS3 Racing glänzt mit 207 PS

Im Innenraum ist der Citroen DS3 Racing nicht minder dynamisch: Hier sorgen lederbezogene Schalensitze, ein unten abgeflachtes Lenkrad, einen extra handlichen Schaltknüppel, und gewichtssparend gelöcherte Alu-Pedale für Fahrspaß. Doch das Citroen Tuning beschränkte sich beim DS3 nicht nur auf Kriegsbemalung – unter der Haube wurde das Spitzentriebwerk des Citroen DS3, der THP 150 mit Turbo-150 PS, grundlegend modifiziert. Chiptuning, eine speziell entwickelte Sportauspuff-Anlage, von 1,5 auf 2,2 bar gesteigerter Ladedruck sowie andere Kolben verschaffen dem Kleinwagen satte 207 PS.

Kein Vergleich zum normalen Citroen DS3

Damit flitzt der Citroen DS3 Racing ohne Schwierigkeiten in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h schießen. Erst Tacho 235 ist mit dem Vortrieb Schluss. Dabei ist der Tuning DS3 laut Werksangabe mit einem Verbrauch von 6,4 l/100 km nicht einmal versoffen. Auch das Fahrwerksseitig erhielt der DS3 Racing im vergleich zum regulären Citroen DS3 eine um 20 Millimeter verbreiterte Spur. In Kombination mit den lackierten 18-Zoll-Alufelgen legt die Spur insgesamt um 30 Millimeter zu. Wenngleich Dämpfer und Federn voll auf Sportlichkeit getrimmt wurden, bleibt dennoch ein Hauch Restkomfort übrig.