Modifizierter Lexus IS F tritt zum Pikes Peak Rennen an

Lexus baut für Rennen spezielles IS F Race Car auf

Das IS F CCS-R Race Car hat den 423 PS starkem V8 Benziner des Serien-IS F unter der Haube, ist aber unter anderem durch die Verwendung etlicher Carbonteile deutlich leichter. Das Pikes Peak Bergrennen findet in diesem Jahr erstmalig auf komplett asphaltierter Strecke statt.

Modifizierter Lexus IS F tritt zum Pikes Peak Rennen anLexus IS F CCS-R Race Car©Toyota Deutschland GmbH

Mit einem speziell vorbereiteten Lexus IS F CCS-R Race Car wird Toyotas Luxusabteilung in diesem Jahr erstmalig am Pikes Peak International Hill Climb in den Rocky Mountains im US-Bundestaat Colorado an den Start gehen. Das auch unter der Bezeichnung „Race to the Clouds“ bekannte Rennen gehört zu Nordamerikas anspruchvollsten Events im Motorsport- und wird am 8. Juli zum 90. Mal seit 1916 ausgerichtet. Den IS F CCS-R befeuert das 5-Liter V8 Serienaggregat des IS F mit einer Leistung von 423 PS und einem maximalen Drehmoment von 505 Nm. Am Steuer sitzt der 26-jährige japanischen Rennfahrer Ken Gushi.

Lexus betrieb zweckmäßiges IS F-Tuning

Der Lexus IS F Race Car wurde in erster Linie an Fahrwerk, Karosserie und Interieur verändert. Für die nötige passive Sicherheit sorgt ein verstärktes Monocoque mit Überrollkäfig. Das Chassis im Rennlayout mit robusteren Lagern und Befestigungen weist an der Vorderachse einen justierbaren Sturz auf. Durch den Einsatz von Kohlefaser bei Motorhaube, Türgriffen, Kotflügeln und Spoilern, die Verwendung Einsatz von Leichtbautüren und Fenstern aus Polycarbonat sowie durch den Wegfall von diversen Komfortfeatures senkte Lexus das Gewicht des IS F CCS-R erheblich ab. Er ist rund 315 Kilogramm leichter als das IS F Serienmodell.

Wird dem Lexus IS F in der Höhe die Luft ausgehen?

Das IS F Race Car hat beim Pikes Peak auf einer Gesamtdistanz von knapp 20 Kilometern mit 156 Kurven bei einer durchschnittlichen Steigung von 7 Prozent gut 1.440 Meter Höhenunterschied zu bewältigen. Das umgebaute Lexus IS-Topmodell in diesem Jahr tritt zum ersten Mal in der Geschichte des legendären Bergrennens auf einer vollständig asphaltierten Strecke an.