Tuningmodell des Lexus LFA auf dem Genfer Salon 2011

Weltpremiere für den LFA mit „Nürburgring-Performance-Paket“

Nicht, dass der Lexus LFA bereits im Serienzustand ein beeindruckender Supersportwagen wäre. Doch nun macht Lexus den LFA mit dem „Nürburgring-Performance-Paket“ noch brutaler wie begehrenswerter.

Tuningmodell des Lexus LFA auf dem Genfer Salon 2011Lexus LFA "Nürburgring-Performance" ©Toyota Deutschland GmbH

Das Lexus LFA „Nürburgring-Performance-Paket“ feiert auf dem Genfer Automobilsalon 2011 seine Weltpremiere. Das Sondermodell vom High Performance-Sportwagen soll Kunden ansprechen, die ihr kraftstrotzendes Lexus Coupe kompromissslos für den Rennstreckeneinsatz konzipieren und das komplette motorsportliche Potenzial des LFA auf abgesperrten Rennstrecken nutzen wollen. Der Lexus mit „Nürburgring-Performance-Paket“ ist auf 50 Exemplare begrenzt; die beabsichtigte Gesamtproduktion des LFA beträgt gerade einmal 500 Einheiten.

Lexus LFA leistet futuristischen Werkstoffen Vorschub

Die in der LFA-Entwicklung gesammelten Erkenntnisse werden in die Gestaltung künftiger Lexus Modelle mit einfließen. Dies betrifft unter anderem die Produktion und Montage von Bauteilen aus leichtem wie extrem stabilen karbonfaserverstärktem Kunststoff (CFRP). Hier stellt der Lexus LFA nicht nur einen rasanten Technologieträger dar, sondern spielt ferner auch eine bedeutende Vorreiterrolle für die Aufnahme neuer automatisierter CFRP-Fertigungsprozesse.

LFA ohnehin verdammt flott

Der Lexus LFA ist ein klassisch konfigurierter Sportwagen mit Frontmotor, Transaxle-Getriebe und Heckantrieb. Der gewaltige Lexus Motor, ein 4.8-l-V10, leistet  412 kW (560 PS) bei 8.700 Touren und kommt auf 480 Nm Drehmoment bei 6.800 Umdrehungen. Der Saugmotor ist in  der Lage, das 122 cm flache Lexus Coupe in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen; das Spitzentempo beläuft sich auf 325 km/h. Angesichts dessen möchte man sich fast fragen, was Lexus mit dem „Nürburgring-Performance-Paket“ erreichen will – auf der „Grünen Hölle“ dürfte der LFA ohnehin nicht allzu oft gesichtet werden.