Zwei Nissan 370Z wollen am Ring rocken

370 Z gehen in zwei Klassen an den Start

Nissan 370 Tuning für die Grüne Hölle: Der 370Z geht mit 405 und 430 PS und zwei klassen beim 24-Stunden-Rennen an den Start.

Zwei Nissan 370Z wollen am Ring rockenNissan 370Z im Renntrimm ©NISSAN CENTER EUROPE GmbH

Der Nissan 370Z will sich beim 39. 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einen Namen machen. Der Startschuss für die mehr als 210 Fahrzeuge aller Klassen fällt am Samstag, Punkt 16 Uhr. Der Weg durch die grüne Hölle stellt für Mensch und Technik maximale Belastung dar. Nissan geht mit zwei in den Farben des Hauptsponsors Falken herausgeputzten 370Z an den Start. In dem einen zusammen mit der AUTO ZEITUNG gemeldeten Boliden tauschen Nissan Werksfahrer Michael Krumm, AUTO ZEITUNG-Redakteur Holger Eckhardt, Nürburgring-„Königin“ Sabine Schmitz und der Motorsport erfahrene Japaner Tetsuya Tanaka den Platz hinterm Sportlenkrad.

Nissan 370Z trifft auf harte Gegner

Das vorgenommene Nissan 370Z Tuning brachte 4.002 ccm großen und 430 PS starken V6-Motor hervor, mit dem das Nordschleifen erfahrene Team in der Klasse SP8 gegen so kraftstrotzende Rivalen wie Aston Martin V12 Zagato, Ferrari 458 Italia oder Lexus LF-A antritt. Auch beim zweiten Nissan 370Z, der als seriennahes Modell mit 405 PS aus 3.798 ccm Hubraum in der GT4-Klasse startet, obliegt dem britischen Team RJN Motorsport unter Federführung von Bob Neville die Vorbereitung und der Einsatz. Als härteste Gegner des Kurt Thiim, Kurt Thiim, Alex Buncombe und Duncan Huisman gefahrenen GT4-Nissan dürften sich Aston Martin Vantage N24, BMW M3 und Ginetta G50 erweisen.

Breitere Slicks für den 370Z

Der Nissan 370Z-Renner erhielt vom Reifenspezialisten Falken neue und breitere Rennslicks (vorn 280er, hinten 295er), die in Kombination mit feitseren BBS-Felgen die Radhäuser des neu aufgebauten 370Z ansehnlich ausfüllen. Das Nissan-AUTO ZEITUNG-24h-Projekt tritt inzwischen im fünften Jahr an, nun mit neuem Hauptsponsor Falken. Fahrer Holger Eckhardt: „Das Fahrverhalten mit den breiteren Rädern ist präziser, der 370Z reagiert spontaner auf Lenkbewegungen. Besonders die Führung der Vorderachse hat deutlich gewonnen. Der Umbau aller Fahrwerksanbindungen von Gummi- auf verwindungsfreie Uniball-Elemente trägt ebenfalls zum aggressiveren Handling bei.“