Die Geschichte der Automarke Mazda

Allgemeines zum Unternehmen

Der Automobilhersteller Mazda wurde im Jahr 1920 gegründet und hat seinen Sitz im japanischen Fuchu.

Der Firmenname kommt von dem Gründer Jujiro Matsuda, welcher im Japanischen wie Jujiro Mazda ausgesprochen wird. Im Jahr 1979 erwarb der amerikanische Riese Ford 33,4 Prozent der Mazda Stammanteile und trat seitdem als dessen Mutterkonzern auf. Im Jahr 2008 trennte sich der Gigant allerdings von der Automobilmarke und hält seitdem nur noch 13,4 Prozent der Anteile.

Die Geschichte von Mazda und Veränderungen im Laufe der Zeit

Anfangs wurde in der Firma nur Kork veredelt, acht Jahre nach der Gründung wurde auch erstmals Maschinenteile produziert. Im Jahr 1930 präsentierte Mazda der Öffentlichkeit erstmalig ein Motorrad, später fuhren auch LKWs von den Laufbändern. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde die Firma in die Rüstungsindustrie mit eingebunden. Ab den 50er Jahren wurden kleine Lastwagen mit drei oder vier Rädern produziert. Der erste PKW wurde im Mai des Jahres 1960 produziert, dieser wurde als Mazda R360 bezeichnet. Der erste Ableger des japanischen Unternehmens wurde im Jahr 1972 im deutschen Hilden gegründet. Den größten Erfolg konnte Mazda auf dem europäischen Markt mit seinem Roadster MX-5 feiern, dieser Sportwagen fand unter anderem auch in Nordamerika reißende Absatzzahlen. Dies ist nicht nur auf die hohe PS-Anzahl zurückzuführen, sondern auch auf die optisch hochwertige Bearbeitung. Einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens, konnte Mazda im Jahr 1991 verzeichnen. Zu dieser Zeit war noch kein japanischer Automobilhersteller im Motorsport erfolgreich. Lediglich Mazda schaffte es mit dem Modell 787B und einem 700 PS starken Wankelmotor die Konkurrenz auszuschalten. Beachtenswert ist insbesondere die Tatsache, dass der Mazda 787B das Modell von Jaguar um zwei Runden schlug. Das Unternehmen Mazda besitzt den Ruf visionär zu bauen, dies spiegelt sich vor allem in der Optik wieder. Während viele Automobilhersteller einen klaren Wiedererkennungswert besitzen, trifft dies bei dem japanischen Automobilkonzern nicht zu.