Geschichte der Automarke Seat

Seat - von Fiat zu Volkswagen

Das ehemalige spanische Staatsunternehmen Sociedad Española de Automóviles de Turismo (Seat) wurde am 9. Mai 1950 gegründet und gehört seit 1986 zum Volkswagen-Konzern.

Fiat ist mit 7 % einer der Geldgeber bei der Gründung. Die Werkseröffnung ist am 5. Juni 1953. Am 13. November läuft dann der erste Wagen vom Band.
Seat ist zu dieser Zeit auf dem spanischen Markt Marktführer, hat aber wegen der Lizenzauflagen von Fiat (Alle Autos sind Nachbauten von Fiat) und der Marktausrichtung noch keine Exporte.

1982 führt Seat dann ein eigenes Unternehmenslogo ein. Wenig später kommt es zu einem Zerwürfnis mit Fiat und der Unterzeichnung eines Produktions- und Wirtschaftsabkommen mit Volkswagen. Am 10. März 1983 beginnt Seat, ihre Autos auch in Deutschland zu verkaufen, im Jahr 1986 gründet Seat mit der SEAT Deutschland GmbH, mit Sitz in Mörfelden-Walldorf, ein eigenes Tochterunternehmen (heute ca. 150 Mitarbeiter. Rund 1.000.000 Seat-Fahrzeuge sind bis jetzt nach Deutschland importiert worden)
In den 90er Jahren wird der offizielle Name in Seat S.A. geändert, die Motorsportabteilung Seat Sport bekommt ein eigenes Werk und die Designs der Autos werden grundlegend geändert.
Außerdem baut VW die Beteiligung an Seat von 75 % auf 99,99 % aus.

Der Abschied und das Comeback von Seat im Motorsport

Seat ordnet sich im Motorsport erst Audi zu und beendet wenig später (2001) die Teilnahme an Motorsport-Meisterschaften. Schon 2003 kehrt es allerdings zurück und stellt mit der Leon-Supercopa-Meisterschaft ein eigenes Konzept vor.
Auch wegen des großen öffentlichen Interesses erreicht Seat in diesen Jahren große Exportzuwächse in Europa. Seat hat sich international zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelt und kann trotz Finanzkrise, vor allem wegen der großen Beteiligung von VW, auf dem Markt bestehen.