Autofolie – eine wirkliche Alternative zur Autolackierung?

Autolackierung durch Autofolierung schützen

Autofolie kann in farbiger Form sowohl das Auto verschönern oder in transparenter Form die Autolackierung vor Lackschäden bewahren.

Autofolie – eine wirkliche Alternative zur Autolackierung?Autofolie entfernen ©flickr / el clinto

Was ist eine Autofolie?

Wer sein Auto verschönern möchte, kann es mit einer Autofolie überziehen. Fachmännisch bezeichnet man es als Folienbeschichtung oder Autofolierung. Neben der kompletten Autofolierung ist die Teilfolierung möglich. Sehr beliebt ist die Motorhaube. Zur Verfügung stehen alle RAL-Farben. Es gibt 3D-Effektfolien, welche dem Metallic-Lack ähneln. Mit diesen zieht man die Blicke auf sich. Matte Folien sind ebenso erhältlich wie mehrfarbige.

Wie wird die Autofolierung aufgebracht?

Die Autofolie wird im Kalt/Warm-Verfahren aufgebracht. Eine saubere und fettfreie Lackoberfläche ist Voraussetzung. Da Autofolien keinen aggressiven Kleber besitzen, beschädigen sie die bestehende Lackierung nicht. Die Autofolie wird auf das Fahrzeug aufgelegt, mit Spezialwerkzeug zugeschnitten und mit einem Heißluftfön aufgebracht.

Kleben statt Lackieren?

Hat man sich bei der Lackierung für eine “falsche” Farbe entschieden, kann sich dies spätestens beim Verkauf nachteilig auswirken. Um sich nicht dauerhaft festlegen zu müssen, greifen immer mehr Menschen zur Folie. So kann man sein Fahrzeug verändern, ohne es später zu bereuen. Für eine Autofolierung benötigt man nichts desto trotz eine lackierte Grundfläche. Die Autolackierung ist sehr zeitintensiv, daher ist die Autofolierung preisgünstiger als die Autolackierung. Die Qualität der Folierung ist hoch. Damit man sich an einem guten Ergebnis erfreuen kann, ist es ratsam, auf Markenqualität zu setzen. Falls man möchte, kann man sich die Folie auch kaufen und selbst kleben und so aus seinem Fahrzeug etwas Besonderes machen.

Vorteile der Autofolie zur Autolackierung:

  • Die Autofolie ist hitze- und kältebeständig sowie kratzfest.
  • Sie hält starke Sonneneinstrahlung aus.
  • Sie schützt den Lack vor kleineren Schäden.
  • Die Folie ist waschstraßenfest.
  • Es kommt zu keiner Verwitterung. Beim Lack geschieht das.
  • Nach einigen Jahren kann zwar die Farbintensität leicht nachlassen, jedoch ist dies bei der Autolackierung viel gravierender.
  • Die Folie schützt den Lack vor Kratzern und Steinschlägen. Dies dürfte auch bei Leasing-       Fahrzeugen eine Möglichkeit darstellen, um das Auto am Ende ohne Schaden wieder abzugeben, indem man die Folie wieder entfernt, und der Originallack bleibt geschont.
  • Anders als bei der Lackierung kann man die Folie mit einem Fön selbst mühelos entfernen. So kann man sich problemlos an mutige Farben heranwagen.

Nachteile der Autofolie:

Autofolierungen halten im Schnitt vier bis sechs Jahre. Danach können sich die Ecken lösen. Kleinere Lackschäden könnten mit Politur oder einem Lackstift behoben werden. Bei einer kaputten Folie hilft nur der Weg in die Werkstatt, wo die Stellen jedoch leicht und schnell ausgebessert werden können.

Fazit:
Die Autofolierung ist die preisgünstigere und flexiblere Alternative zur Autolackierung!