Autositze reinigen – die richtige Pflege

Autositze aus Stoff und Leder reinigen

Regelmäßig sollte man seine Autositze reinigen – denn saubere Autositze steigern nicht nur das Wohlbefinden beim Fahren, sondern auch den Wiederverkaufswert. Außerdem findet sich bei der Autopflege oft so mancher verloren geglaubter Gegenstand wieder.

Autositze reinigen – die richtige PflegePflegemittel für Autositze ©2014 SONAX GmbH

Nicht nur Zigarettenrauch zieht Autositze in Mitleidenschaft – besonders verkleckerte Flüssigkeiten setzten ihnen zu. Daher ist es sinnvoll, ein solches Malheur gleich nach dem Entstehen vorsichtig abzutupfen und den Fleck kurz mit Wasser zu behandeln. Bald darauf sollte jedoch eine umfassenderen Autoinnnenreinigung durchgeführt werden. Vor dem Autositze Reinigen steht erst einmal Staubsaugen an: Nicht vorhandener Schmutz wird weder in die Autopolster einmassiert, noch macht er Kratzer in Ledersitze. Wer seine Autopolster reinigen will, sollte im Sommer zur Tat schreiten, da dann das Auto mit geöffneten Türen längere Zeit durchlüften und trocknen kann. Speziell beim Einsatz eines Nasssaugers ist dies von Vorteil. Der Autositz ist mit einem hiefür konzipierten Reinigungsmittel aus dem Autozubehör zu behandeln und anschließend mit dem speziellen Nasssauger wird darüber gesaugt. Der Nasssauger sprüht aus feinen Düsen Wasser in den textilen Sitzbezug und zieht den Schmutz aus dem Gewebe. Nach dem einige Zeit erfordernden Trockenprozess sehen die Autositze aus wie am ersten Tag.

Stoffbezogene Autositze reinigen

Wer keinen Nasssauger zur Hand hat, sollte seine Autositze trocken reinigen. Trockenschaum hat sich diesbezüglich als tauglicher Polsterreiniger für Autositze erwiesen. Wer damit seine Autositze reinigen will, trägt ihn gemäß Produktvorgabe auf, lässt ihn einwirken und saugt ihn danach gründlich wieder ab. Grundsätzlich ist es ratsam, bei den Saugerdüsen auf einen guten Zustand zu achten: Wäre ärgerlich, wenn nach erfolgter Polsterreinigung durch einige rissige Düse – speziell an Tankstellen – es zu Beschädigungen am Stoff kommt. Nutzen Sie für verdreckte Sitzbezüge aus Stoff, Velours oder Alcantara vorzugsweise spezielle Polsterreiniger. Herkömmliche Teppichreiniger aus dem Haushalt eignen sich zur Autoreinigung weniger, da sie die Sitze stark durchfeuchten und im schlimmsten Falle das Muster oder das Gewebe angreifen. Sollten Schokoladenrückstände Ihre Autositze verunstalten, so empfiehlt sich hier zum Beispiel der Einsatz von Eisspray. Zielen Sie direkt auf den Fleck und reiben Sie die Schokolade im Anschluss mit einem weichen Putztuch einfach heraus.

Ihre Autositze verlangen nach Lederpflege?

Haben Sie Ledersitze im Auto, fällt die Säuberung etwas kostspieliger aus, da es gute Lederpflege-Mittel nicht umsonst gibt. Keineswegs sollte die Lederreinigung mit Hausmitteln durchgeführt werden: Wer mit Glassreiniger und ähnlichem an der sensiblen Tierhaut herumdoktert, schädigt Struktur, Optik und Elastizität des Bezuges. Spezielle Lederreiniger, die meist im selben Arbeitsgang auch Pflegemittel sind, gibt es reichlich – die Preisspanne ist enorm. In der Praxis langt neueren Fahrzeugen reicht ein Produkt der Mittelklasse. Spielt Geld keine Rolle, darf ein jeder auch tiefer in die Tasche greifen. Auch hier gilt selbstverständlich: Erst die Gebrauchsanweisung Lesen, dann entsprechend die Autositze reinigen. Üblicherweise wird nach dem Reinigen ein fetthaltiges Pflegemittel zur Konservierung des Leders aufgetragen.