Autowachs – wie oft?

Wie häufig sollte man sein Auto wachsen?

Wie häufig man sein Auto wachsen sollte, ist für viele Autofans wichtig – das Aufbringen von Autowachs ist nämlich zeit- und arbeitsaufwändig, sodass sich hier mancher lange Intervalle wünscht. Doch wie misst man die?

Autowachs – wie oft?Autowachs zum Aufsprühen ©2014 Armored AutoGroup

Für die Anwendung von Autowachs gilt die Faustregel: Solange Regenwasser vom Autolack ordentlich abperlt, kann vom Wachsauftrag abgesehen werden. Wie oft man sein Auto wachsen sollte, ist aber auch von den individuellen Umstanden abhängig: Ein Garagen-Eigner kommt deutlich weniger in diese Verlegenheit als ein Carportnutzer oder gar ein Laternenparker, denn Auto ununterbrochen der Witterung ausgesetzt ist. Verständlicherweise wird ein Kilometerfresser wird häufiger Pflege benötigen als ein Fahrzeug, das überwiegend für Kurzstrecken eingesetzt wird. Viele Pkw-Fahrer, die die Autopflege selbst in die Hand nehmen, gehen davon aus, dass es langen sollte, den Autolack zweimal pro Jahr zu wachsen, und zwar im Frühjahr, wenn Salz und Split im Winter der Wachsschicht kräftig zugesetzt haben – und natürlich vor dem Winter, um in mit einer frischen Wachsschicht in die kalte Jahreszeit starten zu können.

Vor dem Auto Wachsen ist Putzen angesagt

Wie oft Autowachs in den Lack einmassiert werden sollte, hängt natürlich auch von der so genannten Standfestigkeit ab – die verschiedenen Produkte, die es im Kfz-Zubehör zu kaufen gibt, unterscheiden sich nicht nur im Preis, sonder auch in der effektiven Wirksamkeit voneinander. Das Studium aktueller Autowachs-Tests einschlägiger Fach- oder Verbrauchermagazine kann beim Wachs Kaufen sehr helfen. Um die Reste vom alten Autowachs entfernen zu können, empfiehlt sich der Einsatz von einer preisgünstigen Haushaltsspülmittel-Wasser-Mischung, wenn man von einer deutlich kostspieligeren, überdosierten Autoshampoo-Wasser-Mischung Abstand nehmen möchte. Je nach Lackzustand sollte vor dem neuerlichen Auto Wachsen die Verwendung von Lackknete, Pre-Cleaner oder auch einer milden Lackpolitur erwogen werden. So gelangt man zu einer erfolgversprechenden Basis für den Wachsauftrag.

Autowachs selbst aufbringen oder in die Waschanlage fahren?

Wer von Hand sein Auto Wachsen will, darf sich auf eine körperlich anstrengende Arbeit einstellen. Fangen die gewachsten Stellen an, milchig zu wirken, rubbeln Sie mit leichtem Druck mit einem Finger drüber: Löst sich hier das Wachs problemlos und ohne Schlieren, können Sie anfangen, überschüssiges Wachs abzutragen. Nutzen Sie hierzu ein weiches Mikrofasertuch und wienern Sie entgegen der Wachsrichtung das Wachs ab. Da Wachs nach dem Trocknen nur schwer zu entfernen ist, erweist es sich als sinnvoll, die Karosseriebleche  – Kotflügel, Türen Hauben, Dach – einzeln abzuarbeiten: Je weniger trocken das Hartwachs ist, desto einfacher lässt sich die überschüssige Schicht abrubbeln. Wesentlich vereinfachen kann man sich den Wachsauftrag also, wenn man nicht in direkter Sonneneinstrahlung zu Werke geht und sich stattdessen ein schattiges Plätzchen sucht. Wem die stundenlange Plackerei nicht zusagt, der kann auch in der Waschanlage Heißwachs zum normalen Waschgang hinzu ordern. Dies hält allerdings nicht so lange vor wie manuell aufgebrachtes Autowachs.