Lederpflege im Auto nicht vernachlässigen

Autoleder: Pflege ist günstiger als Reparatur

Lederpflege im Auto wird gern vernachlässigt, da das Material meist eine robusten Eindruck macht. Doch den behält das Autoleder ohne entsprechede Pflge nicht ewig.

Lederpflege im Auto nicht vernachlässigenLederpflege erfolgreich! ©flickr / jessicafm

Die exklusiven Lederbezüge und -verkleidung sind die Krönung der Innenausstattung eines Fahrzeugs. Die Ledermöblierung gibt dem Auto eine besondere und unverwechselbare Note.
Sie steigert das Wohlbefinden des Autofahrers. Leder ist eine Tierhaut, die durch Gerbung chemisch haltbar gemacht wird.

Lederpflege ist für das Autoleder wichtig

Um sich an diesem wundervollen und edlen Anblick möglichst lange zu erfreuen, ist eine professionelle Lederpflege sehr wichtig. Diese erfordert Geduld und Zeit, damit das Autoleder keinen Schaden nimmt. Leder benötigt Zuwendung, um viele Jahre elegant auszusehen.
Von Natur aus ist das Leder nicht schwarz, blau oder rot. Für den Einsatz im Fahrzeug wird das Autoleder mit einer Farbschicht versehen. Wenn diese falsch gereinigt oder behandelt wird, kann sich die Farbschicht schnell ab- oder auflösen. Bei falscher Reinigung des Leders wird aus einem kleinen sichtbaren Fleck ein größerer lederfarbener Fleck zu sehen sein.

Wie reinige ich das Autoleder?

Zur professionellen Pflege sollte man Ledermilch mit eventuell einem Schuss Geschirrspülmittel und Frotteetücher oder Schwamm, was meist bei der Spezialpflege dabei sind, verwenden. Das Lederpflegeprodukt hat meist eine Anleitung beiliegend. Es darf keine Universalverdünnung oder ähnliches verwendet werden. Möchte man andere Mittel wie Seife oder Essig für einen hartnäckigen Fleck versuchen, dann sollte dies erst einmal auf einer verdeckten Stelle probiert werden, um zu sehen, wie das Mittel auf dem Leder wirkt. Wenn das Leder in gutem Zustand ist, wird zur Lederpflege das Frotteetuch in lauwarmes Wasser getaucht, und damit sollte nur leicht über das Leder gewischt werden, denn die Farbschicht ist sehr dünn. Bei stärker verschmutztem Autoleder wird in das lauwarme Wasser etwas Geschirrspülmittel gegeben und das Leder wird auch mit einem Frotteetuch oder Schwamm leicht abgewischt. Auf einer Stelle, beispielsweise bei einem Fleck darf niemals kräftig gerieben werden. Sonst kann die Lederfarbe abgerieben werden. Man sollte zwischendurch vorsichtig prüfen, ob alle Flecken beseitigt sind.

Nach der Reinigung des Autoleder kommt die Lederpflege

Nach der Reinigung vom Autoleder wird es getrocknet, damit sich keine Ränder bilden. Zum Schluss kommt auf das Leder ein Lederpflegemittel. Bei der Lederpflege sollte immer großflächig gearbeitet werden. Ledermilch hat sich seit Jahren bei der Lederpflege bestens bewährt. Sie verhindert das Brüchigwerden und fettet dabei nicht, hält das Leder sanft und geschmeidig, gibt eine gute Farbsättigung und verhindert das Ausbleichen. Farbunregelmäßigkeiten werden ausgeglichen. Die Ledermilch erhält zudem den wunderbaren Leder-Duft.