Per Brennstoffzelle Auto betreiben

Elektroauto ohne schweren Akku fahren

Per Brennstoffzelle Auto, Transporter und Kleinstmobile zu betreiben, ist durchaus möglich, wenngleich die Technik noch in den Kinderschuhen steckt. Mit der Brennstoffzelle ist ein völlig anderer Ansatz für das Elektroauto gegeben.

Per Brennstoffzelle Auto betreibenBrennstoffzelle in Mercedes A-Klasse ©flickr / Tom in NYC

Mit einer Brennstoffzelle Auto und Co. anzutreiben geschieht über ist eine galvanische Zelle mit alternativem Antrieb. Die Basis, auf der sie arbeitet, ist chemische Reaktionsenergie. Die galvanische Zelle wandelt den Brennstoff in elektrische Energie um. Dies geschieht unter Zugabe eines Oxidationsmittels. Sie dient nicht als Energiespeicher, sondern als Wandler. Gespeichert wird die Energie in einem Tank. Von dort wird sie dosiert abgegeben. Schließt man einen Speicher für Brennstoff und der Brennstoffzelle im Auto zusammen, ersetzt dies den Akkumulator. Der Akkumulator speichert elektrische Energie. Das Leistungsgewicht wird dadurch niedriger und somit günstiger. Das Gewicht der Brennstoffzellen ist geringer als das der Akkumulatoren und Brennstoffzellen haben geringe Geräuschemissionen und eine hohe Energiedichte. Die Auto-Brennstoffzelle gewinnt also aus chemischen Energieträgern wie Säuren elektrische Energie.

Wie kann man die Energie der Brennstoffzelle nutzen?

Durch Generatoren wird sie nutzbar gemacht, indem sie Fahrzeuge mit Bewegungsenergie versorgen. Die Energie, die aufgrund von Bewegung entsteht. Diese Art der Antriebsenergiegewinnung wird ebenso bei U-Booten und in der Raumfahrt eingesetzt. In der US-amerikanischen Raumfahrt kam die Brennstoffzelle in den 1960er Jahren zum Einsatz.
Die umweltfreundliche Energie wird in der Gesellschaft sehr akzeptiert und ist auf dem Markt immer mehr vertreten. Insbesondere in der Automobilbranche soll auf lange Sicht der Antrieb per Brennstoffzelle im Auto erfolgen.

Welche Probleme gibt es bisher bei der Nutzung der Brennstoffzelle Auto?

Problematisch gestaltet sich dabei noch das Speichern von Wasserstoff als Lieferant von Energie. An der Lösung dieses Problems wird jedoch von mehreren Autoherstellern wie Toyota, Daimler, Volkswagen und BMW gearbeitet, zum Teil leider bereits über 20 Jahre. Es wird also wohl noch eine Weile dauern, bis der Verbrennungsmotor durch die Brennstoffzelle Auto abgelöst wird. Brennstoffzellen arbeiten effizienter als Verbrennungsmotoren. Mit Alkohol gespeist stellen sie heutzutage vielfach die Stromversorgung in Wohnmobilen bereit.

Die Erforschung der Brennstoffzelle

Bereits 1839 hat der Chemiker Christian Friedrich Schönbein die einfache Brennstoffzelle entdeckt. Er tauchte zwei Platindrähte in eine Lösung aus Elektrolyt. Vermutlich war die Lösung Schwefelsäure. Diese hat er mit Wasserstoff umspült. Dabei entwickelte sich zwischen den Drähten eine Spannung. 1839 veröffentlichte er seine Erkenntnisse. Sie sind auch heute noch die Grundlage für die Forschung und weitere Entwicklung der Brennstoffzelle im Auto. Die Forschung wird weiter gehen, denn die Brennstoffzelle soll zur besseren Umwelt beitragen. Denn brennstoffzellenangetriebene Motoren lassen keine schädlichen Emissionen erscheinen, sondern Wasserdampf kommt aus dem Auspuff. Wasserstoff ist in fast unbegrenzter Menge verfügbar, muss jedoch unter Einsatz von Strom abgespaltet werden.