Sportluftfilter – Welche verschiedenen Filter gibt es?

Der Luftfilter – Schutz für den Motor

Der Luftfilter des Autos dient dem Schutz des Motors und verhindert dessen Verschleiß. Verunreinigungen wie Staub und Schmutz werden gereinigt. Ein gut funktionierender Luftfilter steigert die Leistung des Motors und verringert den Benzinverbrauch. Doch für welchen Luftfilter soll man sich entscheiden? Die Auswahl ist groß.

Sportluftfilter – Welche verschiedenen Filter gibt es?Sportluftfilter versprechen bis zu 15 PS mehr Leistung

Was ist ein Sportluftfilter?

Sportluftfilter sind oft die erste Maßnahme beim Tunen des Fahrzeugs. Die Hersteller der Sportluftfilter versprechen Leistungssteigerungen von 7 bis 15 PS. Diese Mehrleistung kann unter günstigen Umständen erreicht werden. Die mögliche Leistungssteigerung hängt von den Gegebenheiten des Motors ab. Aber grundsätzlich ist sie möglich, denn Sportluftfilter haben einen besseren Luftdurchsatz. Das Gasvolumen wird schneller aufgebaut, es steht schneller zur Verfügung. Dadurch kann der Motor beim Gasgeben schneller reagieren und in bessere Beschleunigung umsetzen. Zum Beispiel das Flowmaster Sportluftfiltersystem, welches von dbilas entwickelt wurde, verspricht eine Mehrleistung bis zu 15 PS.

Weitere Systemeigenschaften sollen kerniger, sportlicher Klang sowie positiveres Ansprechverhalten sein. Der Luftfiltereinsatz sitzt in einem Aluminiumgehäuse, durch welches keine Warmluft aus dem Motorraum angesaugt wird. Der Baumwollfilter ist waschbar. Ein verringerter Kraftstoffverbrauch von 1 Liter auf 100 Kilometer wird versprochen. dbilas legt dem Sportfiltersystem ein TÜV-Teilgutachten bei, welches die Eintragung bei serienmäßigen sowie bei getunten Fahrzeugen möglich macht. Das Flowmaster Sportluftfiltersystem ist für verschiedene Modelle wie diverse Audi, alle Opel-Modelle, Skoda Fabrikate, Seat, VW und verschiedene Modelle von Ford, Citrön, BMW, Renault, Peugeot verfügbar.

Was ist ein Offener Sportluftfilter?

Eine andere Variante ist ein Offener Sportluftfilter. Er ist für fast alle Fahrzeuge geeignet. Dabei muss der komplette Filterkasten mit eingebautem Papierfilter abgebaut werden. Ein Offener Sportluftfilter hat den Nachteil, dass die heiße Luft aus dem Motorraum ständig angesaugt wird. Aufgrund der Wärme besitzt sie eine andere Dichte als kalte Luft, was zu einem Leistungsabfall führen kann. Die Leistungsausbeute hängt von der Einbaulösung ab. Ohne die Lufthutze in der Motorhaube, die den Eintritt von Fahrtwind zur zusätzlichen Luftzufuhr ermöglicht, fällt bei Offener Sportluftfilter die Leistung eher gering aus oder sogar noch schlechter als mit Originalluftfilter. Der Vorteil liegt beim Offenen Sportluftfilter wohl eher beim besseren Sound.

Beide Luftfiltervarianten sind umweltschonend. Die Filter sind sehr einfach zu reinigen. Sie können bis zu 100000 Kilometer gefahren werden. Der Stoff, aus dem sie meist bestehen, wird vom Staub befreit, mit dem Reinigungsmittel behandelt, abgespült, getrocknet, leicht geölt und wieder eingesetzt.