Familienvans: Fünf für sieben

Siebensitzer-Minivans im Vergleich

Dass ein Familienauto den Euro NCAP-test mit dem Topergebnis von fünf Sternen bewältigt haben sollte, ist nahe liegend. Doch auf welche Kriterien kommt es bei einem geräumigen Fahrzeug, das auch für Großfamilien tauglich ist, noch an?

Familienvans: Fünf für siebenFrüher war jedes Auto ein Familienauto ©flickr/IMLS DCC

Für eine Familie ist ein geräumiges Familienauto eine gute Wahl. Wenn aber Eltern und Kinder bereits fünf Köpfe zählen und ab und zu noch Großeltern und Freunde mitgenommen sollen, sind fünf Sitze freilich nicht genug. Ein Siebensitzer muss also her, doch ein Raumriese á la Ford Transit Custom, Mercedes Viano oder VW T5 ist doch eine Nummer zu groß? Und so oft werden Platz sechs und sieben ohnehin nicht gebraucht? Dann doch lieber ein Minivan, wie die von Renault Espace und Chrysler Voyager geprägte Gattung heißt. Eines allerdings vorweg: Bei voller Bestuhlung weist keiner der im Folgenden vorgestellten Minivans ein sonderlich beachtliches Kofferraumvolumen auf. Ins Rennen ging die jeweils preiswerteste und als Siebensitzer verfügbare Dieselversion. 

  • Fiat Freemont: Der Freemont ist der einzige serienmäßige Siebensitzer in diesem Vergleich. Vollbesetzt bietet er bis zur Fensterkante 136 Liter und bis zum Dachhimmel 167 Liter Stauraum. Den 489 cm langen Fiat Van befeuert ein 2.0 16V Multijet, der seine Leistung von 103 kW/140 PS übe ein manuelles Sechsgang-Getriebe an die Vorderräder leitet. Der Fiat Freemont verbraucht 6,4 l/100km und emittiert 169 g CO2/km. 

Ab 27.190 Euro

  • Peugeot 5008: Der 453 cm lange 5008 kann gegen Aufpreis um eine dritte Sitzreihe erweitert werden. Bei voller Bestuhlung bleibt im Peugeot Van noch Platz für 213 Liter Gepäck. Der 84 kW/114 PS leistende HDi 115 ist mit einer Sechsgang-Schaltung versehen und verbraucht 4,7 l/100 km. Dies stellt CO2-Emissionen von 124 g/km dar.

Ab 28.300 Euro

  • Citroën Grand C4 Picasso: Der 460 cm lange Citroën Grand C4 ist optional mit sieben Sitzen verfügbar . Wie seine Mitbewerber leitet der Citroën Van seine Kraft, die der 68 kW/92 PS leistende e-HDi 90-Selbstzünder mobilisiert, an die Vorderräder weiter – allerdings über ein elektronisch gesteuertes Sechsgang-Getriebe. Mit einem Verbrauch von 3,8 l/100 km, was einem CO2-Ausstoß von 98 g/km gleichkommt, ist der Grand C4 Picasso der sparsamste in unserer Gegenüberstellung. Bis zur Fensterkante weist er 170 Liter Platz im Gepäckraum auf.

Ab 25.190 Euro

  • Ford S-MAX: Der S-MAX lässt sich ebenfalls gegen Aufpreis um zwei Sitzuplätze erweitern. Als Siebensitzer verfügt der 477 cm lange Ford Van bei geschlossener Abdeckung über 285 Liter Kofferraumvolumen. Der Ford S-MAX 1.6 TDCi mit Start-Stopp-System leistet 85 kW/115 PS und kommt mit Sechsgang-Schaltgetriebe. Der kombinierte Verbrauch liegt bei 5.2 l/100 km, was CO2-Emissionen von 139 g/km entspricht.

Ab 27.430 Euro

  • Seat Alhambra: Auch der Alhambra  verwandelt sich auf Wunsch vom Fünf- zum Siebensitzer. Der vom VW Sharan abgeleitete Seat Van bietet auf 485 cm Länge bei voller Besetzung 267 Liter Ladevolumen. Als Seat Alhambra 2.0 TDI CR Ecomotive mit 85kW/115PS und Sechsgang-Handschaltung genehmigt er sich kombiniert 5,5 l/100 km und stößt 143 g CO2/km aus.

Ab 32.025 Euro