Ein Gebrauchtwagen-Kauf will wohl überlegt sein: Man muss sich sicher sein, dass der Pkw tadellos in Schuss ist und der Preis sich durch Ausstattung, Kilometerstand und Zustand rechtfertigt.
Wenn man sich zu einem Gebrauchtwagen-Kauf entschließt, muss man auf etliche Dinge mehr achten, als man es von einem Neuwagen gewohnt ist. Da ein Gebrauchtfahrzeug durch mindestens eine Hand gegangen ist, können Mängel oder Abnutzungserscheinungen auftreten, die auf den ersten Blick nicht zu sehen sind. Neben dem gesetzlichen Gewährleistungsanspruch, der Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung und Schadenersatz beinhaltet, kann man zusätzlich noch eine Garantie vereinbaren, falls erst nach dem Kauf Probleme auftreten.
Bevor man sich auf den Abschluss des Kaufs einigt, sollte man eine technische Prüfung durchführen oder durchführen lassen. Am günstigsten ist es natürlich, wenn man einen versierten Freund oder Bekannten hat, der sich des Gebrauchtwagens annehmen kann. Ansonsten gibt es Schätzstellen und Werkstätten, die Autobewertung übernehmen können, wobei dieses Gutachten allerdings mit weiteren Kosten verbunden ist.
Wenn der Gebrauchtwagen scheckheftgepflegt ist, kann der Käufer nachvollziehen, wann und warum das Auto in der Werkstatt war, welche Reparaturen an dem Fahrzeug vorgenommen wurden und ob alle Inspektionen zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt wurden. Auf diese Weise wird der Käufer abgesichert und mögliche Mängel werden sofort aufgezeigt. Der Verkäufer muss zudem sein Angebot nach objektiven Maßstäben machen und auf alle ihm bekannte Mängel hinweisen. Hier einige Punkte, auf die Sie achten sollten:
Internetseiten wie mobile.de und auch autoscout24.de bieten dem User Zugriff auf große, ständig aktualisierte Datenbanken, in denen Verkäufer, private und professionelle, ihre Angebote einstellen können – selbst internationale Anbieter sind hier vertreten. Der potentiell Kaufwillige kann sich entweder durch alle Artikel manövrieren oder sich nach seinen eigenen Vorgaben Gebrauchtwagen heraussuchen lassen.